
Schwangerschafts- und Baby-Blogs finden: Kriterien für verantwortungsvolle Kooperationen
Das Wichtigste in Kürze:
- 2025 kamen laut Statistischem Bundesamt 654.241 Kinder zur Welt, der niedrigste Stand der Nachkriegszeit. Mütter waren beim ersten Kind im Schnitt 30,5 Jahre alt.
- Im Katalog von trusted blogs sind 65 Blogs dem Thema Schwangerschaft & Baby zugeordnet, die meisten davon sind Familienblogs (Stand 03.11.2026).
- Prüfe sechs Punkte: Lebensphase, Top-Keyword, Fachwissen, Schutz der Kinder, ehrliche Tests und Leserinnen und Leser, die mitreden.
- Schwangerschafts- und Baby-Blogs verlangen im Median 200 Euro für einen Artikel, genauso viel wie alle Blogs im Katalog.
- Für Säuglingsanfangsnahrung sind Blog-Werbung und Gratisproben an Mütter tabu. Für Babys und Kinder bis drei Jahre sieht das Jugendarbeitsschutzgesetz keine Ausnahme für Werbeaufnahmen vor.
Warum Schwangerschafts- und Baby-Blogs für Unternehmen interessant sind
2025 kamen in Deutschland 654.241 Kinder zur Welt, der niedrigste Stand der Nachkriegszeit. Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) am 1. Juli 2026. Die zusammengefasste Geburtenziffer sank auf 1,32 Kinder je Frau. Beim ersten Kind waren Mütter im Schnitt 30,5 Jahre alt, Väter 33,3 Jahre.
Wer ein Kind erwartet, hat in wenigen Monaten viele Fragen: Welcher Kinderwagen passt in den Kofferraum? Ab wann darf das Baby in die Trage? Was gehört in die Kliniktasche? Und wie viel Erstausstattung braucht es wirklich?
Schwangerschafts- und Baby-Blogs beantworten solche Fragen aus eigener Erfahrung, oft mit Fotos aus dem Familienalltag und über Jahre. Das macht sie zu Partnern für Hersteller von Kinderwagen, Tragen, Autositzen, Babykleidung, Pflegeprodukten und Kinderzimmermöbeln, für Versicherungen und Banken, Kursanbieter, Fotografen und Apps für Eltern.
Schwangerschafts- und Baby-Blogs im Katalog von trusted blogs
65 Blogs in unserem Katalog sind dem Thema Schwangerschaft & Baby zugeordnet, 59 davon schreiben auf Deutsch. Das sind 91 Prozent, über alle Themen sind es 83 Prozent.
Nur bei 15 Blogs ist Schwangerschaft & Baby das Hauptthema, das sind 23 Prozent. Die meisten sind Familienblogs: 30 haben Familie & Erziehung als Hauptthema. Am häufigsten steht das Thema zusammen mit Familie & Erziehung (40 Blogs), Gesundheit & Wellness (18), Heimwerk & Garten (15) sowie Essen & Kochen (15).
In der Google-Suche sind Schwangerschafts- und Baby-Blogs seltener sichtbar als der Durchschnitt. 66 Prozent haben einen Schätzwert für Suchzugriffe, über alle Themen sind es 72 Prozent. Die sichtbaren Blogs erreichen dafür etwas mehr: Ihr Median liegt bei rund 800 Zugriffen im Monat, über alle Themen bei rund 620.
19 Schwangerschafts- und Baby-Blogs kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat, ein typischer Blog aus dieser Gruppe auf rund 5.200 (Median, Stand 03.11.2026). Die Domains sind schwächer als im Durchschnitt, der Domain Rank liegt im Median bei 25, über alle Blogs bei 31.
Diese Zahlen sind Schätzungen, die unser Datenanbieter DataForSEO aus den Google-Platzierungen eines Blogs ableitet. Wie viele Menschen einen Blog tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.
Sechs Kriterien für einen passenden Schwangerschafts- und Baby-Blog
Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Schwangerschafts- und Baby-Blogs kommen diese sechs Punkte dazu.
1. Die richtige Lebensphase
Schwangerschaft und Babyzeit sind keine einheitliche Phase. In unserem Katalog gibt es Blogs über Kinderwunsch, Zwillingsschwangerschaften, Geburt und Wochenbett, bindungsorientierte Elternschaft und Beikost, dazu Blogs aus der Papa-Perspektive. Ein Anbieter von Schwangerschaftsmode braucht einen anderen Blog als ein Hersteller von Lauflernschuhen.
Achte besonders auf die letzten Beiträge. Die Kinder von Elternbloggern werden älter, und mit ihnen die Themen. Wer vor drei Jahren über die Kliniktasche schrieb, schreibt heute vielleicht über die Eingewöhnung in der Kita.
Im Katalog kombinierst du das Thema mit der KI-Suche, etwa Schwangerschaft & Baby und „Beikost“.
2. Ein Top-Keyword, das zum Thema passt
Das Top-Keyword ist der Suchbegriff mit dem höchsten Suchvolumen, für den ein Blog bei Google rankt. Bei Blogs mit Hauptthema Schwangerschaft & Baby lautet es etwa „starke einnistungsblutung bilder“ oder „rosa ausfluss schwangerschaft“, bei Familienblogs im Thema etwa „19 ssw zwillinge“ oder „stokke limas flex erfahrungen“. Bei anderen Profilen stehen Ausmalbilder, Kindergeburtstage oder Hochzeitsplanung vorn, dort kommen die meisten Besucher mit anderen Fragen.
Im Profil eines Blogs bei trusted blogs siehst du sein Top-Keyword mit der aktuellen Google-Position, dazu den geschätzten Traffic und die Zahl der Suchbegriffe, für die er rankt. Was die Kennzahlen bedeuten, erklärt der Hilfeartikel SEO-Kennzahlen.
3. Fachwissen, das sich nachprüfen lässt
Ein guter Schwangerschafts- und Baby-Blog sagt, woher das Wissen kommt: eine Ausbildung als Hebamme, ein Medizinstudium, eine Weiterbildung in Still- oder Trageberatung oder die eigene Erfahrung mit mehreren Kindern.
Achte außerdem darauf, ob der Blog bei Gesundheitsfragen Quellen nennt und bei Beschwerden in der Schwangerschaft oder beim Baby zur Hebamme oder in die Arztpraxis schickt.
4. Schutz der Kinder
Achte darauf, wie ein Blog mit seinen Kindern umgeht. Zeigt er Gesichter, vollständige Namen, Badefotos oder Szenen, die den Kindern später unangenehm sein könnten? Oder fotografiert er von hinten, zeigt Hände und Füße und nennt Spitznamen?
Ein Blog, der die Privatsphäre seiner Kinder schützt, ist ein glaubwürdiger Partner.
5. Ehrliche Tests
Ein Kinderwagen zeigt erst nach Monaten auf Feldwegen und in der Straßenbahn, was er taugt, eine Trage erst, wenn das Baby schwerer wird. Gute Baby-Blogs testen lange, nennen Gewicht und Alter des Kindes und schreiben auch über Schwächen. Prüfe, ob ein Blog Werbung und Affiliate-Links kennzeichnet.
6. Leserinnen und Leser, die mitreden
Kommentare mit Fragen zu Schlaf, Stillen oder Ausstattung zeigen, dass ein Blog gelesen wird und sein Publikum ihm vertraut. Ein Newsletter ist ein weiteres gutes Zeichen. Frag den Blogger, wer seine Leserinnen und Leser sind: Paare mit Kinderwunsch, Eltern von Zwillingen oder Familien mit dem dritten Kind.
So startest du eine Kooperation mit einem Schwangerschafts- und Baby-Blog
Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für einen neuen Kinderwagen, Anmeldungen für einen Geburtsvorbereitungskurs, Bestellungen über einen Rabattcode oder Abschlüsse einer Versicherung. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen.
Was ein Beitrag kostet
Im Katalog von trusted blogs liegt der Basispreis der 65 Schwangerschafts- und Baby-Blogs im Median bei 200 Euro für einen Artikel, genau wie über alle Blogs. Die mittlere Hälfte verlangt zwischen 140 und 330 Euro (Stand 03.11.2026).
Die Preise legen die Blogger selbst fest, und die Stärke der Domain macht einen Unterschied. Bei einem Domain Rank unter 20 liegt der Median bei 150 Euro, zwischen 20 und 39 bei rund 250 Euro. Weitere Preisdaten stehen in Was kostet ein Blogartikel? Preise aus 2.480 Blogs.
Ein Briefing, das Kinder und Recht ernst nimmt
Ein gutes Briefing liefert dem Blogger alles, was er für einen ehrlichen Beitrag braucht:
- Fakten: Altersangaben, Gewichtsgrenzen, Material, Prüfzeichen und Pflegehinweise des Produkts.
- Genug Zeit: Plane für einen Test mehrere Wochen ein. Ob ein Schlafsack oder eine Trage funktioniert, zeigt sich nicht an einem Nachmittag.
- Kinder nicht als Darsteller: Verlange keine Fotos mit erkennbaren Kindern und plane sie nicht für Werbeaufnahmen ein. Warum, steht im nächsten Kapitel.
- Keine Heilversprechen: Gib keine Formulierungen vor, nach denen ein Produkt Beschwerden in der Schwangerschaft oder beim Baby verhindert oder lindert.
- Freiheit: Das Urteil bleibt beim Blogger. Vereinbare, dass du sachliche Fehler korrigieren darfst.
Briefing, Linktyp und Honorar legst du bei trusted blogs mit der Buchung fest. Weitere Absprachen, etwa zur Rücksendung eines Testprodukts, klärt ihr im Kooperations-Chat.
Formate, die bei Schwangerschafts- und Baby-Blogs funktionieren
- Langzeittest: Der Blogger nutzt Kinderwagen, Trage oder Babyphone über mehrere Wochen und berichtet, auch über Schwächen.
- Ratgeber mit Produktbeispiel: Ein Beitrag über die Kliniktasche oder die Erstausstattung, in dem dein Produkt eine von mehreren Lösungen ist.
- Erfahrungsbericht: Ein Bericht über einen Geburtsvorbereitungskurs, ein Babyschwimmen oder eine App für die ersten Wochen.
- Interview: Ein Gespräch mit einer Hebamme oder jemandem aus deiner Produktentwicklung über häufige Fragen von Eltern.
- Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Ratgeber zu deinem Thema, kann ein Abschnitt zu deinem Produkt dort sinnvoll sein. Laut Leitfaden der Medienanstalten muss auch eine Erwähnung oder ein Link im Rahmen einer werblichen Kooperation als Werbung gekennzeichnet werden.
Die meisten Blogs im Thema schreiben auch über das Leben mit älteren Kindern, im Katalog sind es 40. Dafür gibt es einen eigenen Leitfaden: Familienblogs für Kooperationen gezielt recherchieren.
Was für Säuglingsnahrung, Gesundheitsversprechen und Kinder vor der Kamera gilt
Für Werbung rund um Schwangerschaft und Baby gelten strengere Regeln als für die meisten anderen Themen. Sie betreffen Säuglingsnahrung, Gesundheitsversprechen und die Kinder selbst.
Säuglingsanfangsnahrung: kein Thema für Blog-Kooperationen
Werbung für Säuglingsanfangsnahrung „darf nur in der Säuglingspflege gewidmeten Veröffentlichungen und in wissenschaftlichen Publikationen erscheinen“ (Art. 10 Abs. 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/127). Sie darf nur wissenschaftliche und sachbezogene Informationen enthalten und nicht nahelegen, dass Flaschennahrung der Muttermilch gleichwertig oder überlegen ist. Das Netzwerk Gesund ins Leben fasst das so zusammen: Für Säuglingsanfangsnahrung ist öffentliche Werbung verboten.
Außerdem dürfen Hersteller und Vertreiber an die Öffentlichkeit, an Schwangere, Mütter und ihre Familien keine kostenlosen oder verbilligten Produkte, Proben oder Werbegeschenke abgeben (Art. 10 Abs. 3). Ein kostenloses Probepaket mit Anfangsnahrung für eine bloggende Mutter ist damit ausgeschlossen. Folgenahrung muss sich laut Netzwerk in Kennzeichnung und Werbung klar von Anfangsnahrung unterscheiden.
Gesundheitsversprechen: Komplikationen der Schwangerschaft sind tabu
Werbung für Arzneimittel darf sich außerhalb der Fachkreise nicht auf das Erkennen, Verhüten, Beseitigen oder Lindern von „krankhaften Komplikationen der Schwangerschaft, der Entbindung und des Wochenbetts“ beziehen (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 Heilmittelwerbegesetz mit Anlage A Nr. 4). Für Medizinprodukte gilt das ebenso (§ 12 Abs. 1 Nr. 2), für andere Mittel, Verfahren, Behandlungen und Gegenstände gilt ein entsprechendes Verbot (§ 12 Abs. 2).
Ein Tee, ein Kurs oder eine App darf also nicht damit werben, etwa einer Präeklampsie vorzubeugen. Laut Bundesregierung gelten die Vorgaben des Heilmittelwerbegesetzes auch für Werbung durch Influencerinnen und Influencer (Drucksache 21/5521 vom 22.04.2026). Ein Verstoß gegen § 12 ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden (§ 15 Abs. 1 Nr. 9 und Abs. 3 HWG).
Kinder vor der Kamera: Jugendarbeitsschutz beachten
Die Beschäftigung von Kindern ist verboten (§ 5 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz). Für Film- und Fotoaufnahmen kann die Aufsichtsbehörde auf Antrag Ausnahmen bewilligen, für Kinder über drei bis sechs Jahre bis zu zwei Stunden täglich, für ältere Kinder bis zu drei Stunden (§ 6 Abs. 1 Nr. 2). Voraussetzung sind unter anderem die schriftliche Einwilligung der Eltern, eine ärztliche Bescheinigung und die Anhörung des Jugendamts (§ 6 Abs. 2).
Für Babys und Kinder bis drei Jahre sieht § 6 keine solche Ausnahme vor. Gerade bei Baby-Blogs ist das der entscheidende Punkt.
Laut niedersächsischem Sozialministerium, dessen Mitteilung das Jugendhilfeportal veröffentlicht hat, gilt die Darstellung von Kindern in sozialen Medien als genehmigungsbedürftige Beschäftigung, wenn die Kinder weisungsgebunden für einen gewerblichen Zweck tätig sind und damit Gewinn erzielt wird. Auch die Eltern kommen dabei als Arbeitgeber in Betracht. Niedersachsen hat im August 2026 angekündigt, über den Bundesrat eine Reform für Kinder in sozialen Medien anzustoßen.
Für eine Kooperation mit einem Baby-Blog heißt das: Plane keine Aufnahmen ein, in denen Kinder für dein Produkt posieren. Ein Produktfoto ohne erkennbares Kind schützt die Privatsphäre der Familie und vermeidet diese Fragen.
Umweltaussagen: Seit September 2026 gelten strengere Verbote
Windeln, Feuchttücher und Babykleidung werden oft als „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ beworben.
Seit dem 27. September 2026 verbietet der Anhang des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in der Fassung des BGBl. 2026 I Nr. 43 gegenüber Verbrauchern unter anderem allgemeine Umweltaussagen ohne nachgewiesene hervorragende Umweltleistung (Nr. 4a) und Klimaaussagen, die auf der Kompensation von Treibhausgasen beruhen (Nr. 4c). Auch Nachhaltigkeitssiegel ohne Zertifizierungssystem oder staatliche Festsetzung sind unzulässig (Nr. 2a).
Für das Briefing heißt das: Gib dem Blogger nur Umweltaussagen vor, die du konkret belegen kannst. Mehr zu diesem Thema steht in Nachhaltigkeits-Blogs finden: Kriterien für ehrliche Kooperationen.
Dieses Kapitel gibt den Stand vom 03.11.2026 wieder. Es ist eine Übersicht und ersetzt keine Rechtsberatung.
Kennzeichnung: „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang
Laut Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (Stand Mai 2025) gehört bei werblichen Blogartikeln die Kennzeichnung an den Beginn des Textes, also über oder direkt unter die Überschrift. Bei einem Rabattcode steht laut Leitfaden ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ in unmittelbarer Nähe des Codes, bei Affiliate-Links ein Sternchen mit Erläuterung direkt am Link.
Eine Gegenleistung muss kein Geld sein. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat am 3. März 2026 entschieden, dass eine Influencerin Beiträge kennzeichnen muss, für die Hersteller ihr Fahrzeuge überlassen und Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten übernommen hatten (Az. 14 UKl 2/24, nicht rechtskräftig). Bei Baby-Blogs ist die Gegenleistung oft ein Produkt, etwa ein Kinderwagen oder eine Trage.
Bei trusted blogs können Blogger optional einen Aufpreis für den Verzicht auf die Werbekennzeichnung festlegen. Werbung ohne Kennzeichnung verstößt gegen die Kennzeichnungspflicht.
trusted blogs schreibt die Kennzeichnung nicht vor, die Verantwortung liegt bei den Vertragspartnern. Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.
Links: sponsored oder nofollow
Googles Spamrichtlinien zählen ge- oder verkaufte Links, die das Ranking verbessern sollen, zu Link-Spam. Als Beispiel nennt Google ausdrücklich, dass jemand ein Produkt erhält und im Gegenzug darüber schreibt und einen Link setzt. Für Werbung und Sponsoring sind gekaufte Links laut Google in Ordnung, wenn sie das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" tragen.
Bei trusted blogs ist im Buchungsformular No-Follow voreingestellt. Einen Do-Follow-Link gibt es nur gegen Aufpreis, wenn der Blogger diese Option anbietet.
Bei Schwangerschaft & Baby haben das 12 der 65 Blogs getan, also 18 Prozent, über alle Blogs mit Preisangabe sind es 14 Prozent. Der Aufpreis liegt über alle Blogs im Durchschnitt bei rund 114 Euro (Stand 03.11.2026).
Ein bezahlter Link ohne rel="sponsored" oder rel="nofollow" ist laut Google-Spamrichtlinien Link-Spam. Wie du Links bekommst, die Google gelten lässt, steht in Gewinne hochwertige Backlinks durch gezielte Blogger-Kooperationen.
Woran du den Erfolg misst
Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Kooperationen mit Schwangerschafts- und Baby-Blogs eignen sich vor allem diese Kennzahlen:
- Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
- Bestellungen über einen eigenen Rabattcode
- Anmeldungen für einen Kurs, eine App oder einen Newsletter über eine eigene Landingpage
- Platzierung des Beitrags bei konkreten Suchbegriffen, etwa „Kinderwagen für kleinen Kofferraum“ oder „Kliniktasche Checkliste“
Miss zweimal: nach vier Wochen und nach einem halben Jahr. Eine Schwangerschaft dauert neun Monate, und viele Eltern lesen Wochen vor dem Kauf. Ein guter Ratgeber wird außerdem von jedem neuen Jahrgang werdender Eltern gefunden.
Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.
Was das für dich als Schwangerschafts- und Baby-Blogger heißt
Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.
- Beschreibe deine Lebensphase konkret. „Zwillinge, zehn Monate alt, Altbau im dritten Stock ohne Aufzug“ sagt einem Unternehmen mehr als „Mamablog“.
- Halte dein Profil aktuell. Werden deine Kinder älter, verschieben sich deine Themen. Sag Unternehmen offen, worüber du heute schreibst.
- Zeig, woher dein Wissen kommt. Eine Ausbildung, Quellen und der Rat zur Hebamme schaffen Vertrauen bei deinem Publikum und bei Unternehmen.
- Schütze deine Kinder. Du entscheidest, was von ihnen im Netz steht. Ein Unternehmen, das erkennbare Kinderfotos verlangt, ist kein guter Partner.
- Leg deine Interessen offen. Kennzeichne Werbung, Testprodukte, Rabattcodes und Affiliate-Links, damit dein Publikum dir weiter vertraut.
- Bau dir ein Publikum auf, das Google nicht braucht. Warum sich ein Newsletter lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.
Wie du Schwerpunkt, Zielgruppe und Beispiele für Unternehmen aufbereitest, steht in Media-Kit erstellen: So überzeugst du Marken. Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an. Vor der Freigabe prüft trusted blogs Feed, Themen, Impressum und Mindestqualität.
Unsere Einschätzung: Das Kind ist kein Werbeträger
Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen und behält bei jeder Buchung eine Provision ein. Neutral ist unser Blick also nicht.
Schwangerschafts- und Baby-Blogs erreichen Eltern in einer Zeit, in der sie viel lesen, viel fragen und viel anschaffen. Sie vertrauen Blogs, die ehrlich über Fehlkäufe, schlaflose Nächte und abgebrochene Tests schreiben. Für Anbieter, die ihr Produkt einem echten Familienalltag aussetzen, sind diese Blogs deshalb gute Partner.
Wir würden einen Blog zuerst nach Lebensphase, Fachwissen und Umgang mit den eigenen Kindern auswählen und erst danach auf die Suchzahlen schauen. Ein Test mit klaren Angaben zu Alter und Gewicht des Kindes ist uns mehr wert als ein Foto, auf dem ein Baby in die Kamera lächelt. Wer Kinder als Werbeträger einplant oder für Säuglingsanfangsnahrung wirbt, riskiert mehr als nur das Vertrauen des Publikums.
Eine Einschränkung gehört dazu: Unsere Sichtbarkeitszahlen sind Schätzungen aus Google-Platzierungen und sagen nichts darüber, wie treu ein Publikum ist. Und die Regeln für Kinder in sozialen Medien sind in Bewegung, Niedersachsen will das Jugendarbeitsschutzgesetz dafür anpassen lassen.
Passende Blogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Schwangerschafts- und Baby-Blogs für Kooperationen finden. Im Katalog kombinierst du das Thema mit einem Suchbegriff und filterst zusätzlich nach Sprache, SEO-Kennzahlen, Preis und Linktyp. Wie Direktbuchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise.
Für andere Themen gibt es eigene Leitfäden, etwa Gesundheitsblogs finden: Kriterien für seriöse Kooperationen.
Welcher Schwangerschafts- oder Baby-Blog hat dir in den ersten Monaten mit Kind wirklich geholfen? Bloggst du selbst über deine Familie, interessiert uns, wie du entscheidest, was du von deinen Kindern zeigst. Schreib uns deine Erfahrung in die Kommentare.
Transparenz: Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden.
Quellen
- Statistisches Bundesamt: Zusammengefasste Geburtenziffer sinkt im Jahr 2025 auf 1,32 Kinder je Frau (Pressemitteilung Nr. 230 vom 01.07.2026)
- Delegierte Verordnung (EU) 2016/127 zu Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung: Artikel 10 (25.09.2015)
- Netzwerk Gesund ins Leben, veröffentlicht von der Verbraucherzentrale: Werbung für Flaschennahrung: Vieles ist nicht erlaubt (24.09.2025)
- Bundesministerium der Justiz: Heilmittelwerbegesetz, § 12 (abgerufen am 03.11.2026)
- Bundesministerium der Justiz: Heilmittelwerbegesetz, Anlage zu § 12 (abgerufen am 03.11.2026)
- Bundesministerium der Justiz: Heilmittelwerbegesetz, § 15 (abgerufen am 03.11.2026)
- Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung zu Fehl- und Desinformationen durch „MedFluencer“, Drucksache 21/5521 (22.04.2026)
- Bundesministerium der Justiz: Jugendarbeitsschutzgesetz, § 5 (abgerufen am 03.11.2026)
- Bundesministerium der Justiz: Jugendarbeitsschutzgesetz, § 6 (abgerufen am 03.11.2026)
- Jugendhilfeportal: Kinderinfluencer: Arbeitsschutz gefordert (31.08.2026, zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 11.08.2026)
- Wettbewerbszentrale: OLG Karlsruhe: Automotive-Influencerin muss auch bei Pressereisen Beiträge kennzeichnen (11.03.2026, zu OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.03.2026, 14 UKl 2/24)
- Bundesministerium der Justiz: Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Anhang (zu § 3 Absatz 3) (Nr. 2a und 4a bis 4c in Kraft seit 27.09.2026, BGBl. 2026 I Nr. 43; abgerufen am 03.11.2026)
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche (zuletzt aktualisiert am 02.09.2026)
- Die Medienanstalten: Leitfaden Werbekennzeichnung bei Online-Medien (Mai 2025)
- trusted blogs: Marktpreis-Statistik der freigeschalteten Blogs mit Preisangabe (Durchschnitt des Do-Follow-Aufpreises, Do-Follow-Anteil), SEO-Kennzahlen des Katalogs nach Thema (Schätzwerte von DataForSEO) sowie Katalog der freigegebenen Blogs nach Thema, Hauptthema, Sprache, Top-Keyword, Domain Rank und Linktyp (Stand 03.11.2026)