Gesundheitsblogs finden: Kriterien für seriöse Kooperationen

Gesundheitsblogs finden: Kriterien für seriöse Kooperationen

Das Wichtigste in Kürze:

  • 73 Prozent der Deutschen recherchieren Gesundheitsfragen im Internet. 45 Prozent haben dafür schon einen KI-Chatbot genutzt (Bitkom, 2025).
  • Spezialisierte Gesundheitsportale verlieren laut SISTRIX rund 30 Prozent ihrer Klicks an Googles KI-Übersichten. Über alle Suchbegriffe sind es im Schnitt 6,6 Prozent.
  • Prüfe sechs Punkte: Fachgebiet, sichtbare Qualifikation, Quellen, Verzicht auf Heilversprechen, Leser auch ohne Google und frühere Kooperationen.
  • Deutschsprachige Gesundheitsblogs verlangen im Katalog von trusted blogs im Median 239 Euro für einen Artikel. Über alle deutschsprachigen Blogs sind es 249 Euro.
  • Für Arzneimittel, Medizinprodukte und Behandlungen gilt das Heilmittelwerbegesetz, für Lebensmittel und Nahrungsergänzung die Health-Claims-Verordnung. Was dort verboten ist, gehört nicht ins Briefing.
Marketing-Verantwortliche prüft am Bildschirm Kennzahlen, daneben ein Zettel mit Gesundheitsthemen

Warum Gesundheitsblogs für Unternehmen interessant sind

Bei Gesundheit suchen Menschen gründlich. Wer Rückenschmerzen hat, schlecht schläft oder seine Ernährung umstellen will, liest vorher. Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage vom Herbst 2025 recherchieren 73 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren zu Symptomen oder Gesundheitsfragen im Internet.

Immer öfter fragen sie dabei eine KI. 45 Prozent haben schon einen KI-Chatbot zu Symptomen oder Gesundheitsfragen genutzt, 10 Prozent tun das häufig. Von denen, die so recherchieren, vertrauen 55 Prozent den Antworten.

Gesundheitsseiten verlieren Klicks an KI-Übersichten

SISTRIX hat über 100 Millionen Suchbegriffe in Deutschland ausgewertet. Im Schnitt kosten Googles KI-Übersichten 6,6 Prozent der Klicks. Am stärksten trifft es Seiten, die Fragen zu Gesundheit, Erziehung oder Heimwerken beantworten.

Prozentual verlieren spezialisierte Gesundheitsportale am meisten, etwa herzstiftung.de mit 29,7 Prozent. Je spezifischer die Frage, die eine Seite beantwortet, desto eher beantwortet Google sie selbst. Was das für Blogs insgesamt bedeutet, steht in Sind Blogs tot? Was die Zahlen 2026 zeigen.

Google legt bei Gesundheit strengere Maßstäbe an

Themen, die Gesundheit, finanzielle Stabilität oder die Sicherheit von Menschen betreffen, fasst Google unter „Your Money or Your Life“ zusammen. Bei ihnen gewichten die Systeme laut Google Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit noch stärker. Für deine Auswahl heißt das: Ein Gesundheitsblog muss zeigen, wer schreibt und worauf sich seine Aussagen stützen.

Gesundheitsblogs im Katalog von trusted blogs

505 Blogs im Katalog sind dem Thema Gesundheit & Wellness zugeordnet, 435 davon schreiben auf Deutsch. 128 kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat. Ein typischer Blog aus dieser Gruppe liegt bei rund 6.800 Zugriffen (Median, Stand 24.10.2026).

Ehrlicherweise ist das Feld breiter als tief. Bei der Hälfte der Gesundheitsblogs, die überhaupt in der Suche auftauchen, liegt der Schätzwert unter rund 440 Zugriffen im Monat, über alle Themen sind es rund 600. Auch der durchschnittliche Domain Rank liegt mit 29 unter dem Schnitt aller Themen von 31.

Diese Zahlen sind Schätzungen. Unser Datenanbieter DataForSEO leitet sie aus den Google-Platzierungen eines Blogs ab. Wie viele Menschen einen Blog tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.

Drei Frauen besprechen an einem Tisch ausgedruckte Blogartikel

Sechs Kriterien für einen seriösen Gesundheitsblog

Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Gesundheitsblogs kommen diese sechs Punkte dazu.

1. Ein Fachgebiet, das zu deinem Angebot passt

Gesundheit und Wellness umfassen viel: Ernährung, Fitness, Yoga und Achtsamkeit, Schlaf, Rücken, Frauengesundheit, Pflege, Naturheilkunde und Blogs von Menschen, die mit einer chronischen Krankheit leben. Ein Hersteller von Schlafmasken braucht einen Blog über Schlaf. Ein Fitnessblog mit doppelt so vielen Besuchern hilft ihm wenig.

Achte auch auf die Haltung. Ein Blog, der die Schulmedizin grundsätzlich ablehnt, passt schlecht zu einem Medizinprodukt, und ein streng wissenschaftlicher Blog wird ein Wellness-Ritual kritisch einordnen. Die Kategorien und die letzten zwanzig Beiträge zeigen schnell, wie ein Blog denkt.

2. Erkennbar, wer schreibt

Google empfiehlt dringend, genaue Angaben zur Urheberschaft zu machen, und warnt ausdrücklich vor erfundenen Namen oder falschen Referenzen. Schau deshalb auf die Über-mich-Seite: Nennt der Blogger seinen Beruf, seine Ausbildung oder seine eigene Krankheitsgeschichte?

Eine Ärztin, ein Physiotherapeut und eine Betroffene mit zehn Jahren Erfahrung schreiben unterschiedlich. Alle drei können passen, solange klar ist, aus welcher Rolle sie schreiben.

3. Quellen und eine saubere Trennung

Ein seriöser Gesundheitsblog nennt seine Quellen: Studien, Leitlinien, Fachgesellschaften. Er trennt sichtbar zwischen eigener Erfahrung („Mir hat geholfen …“) und belegtem Wissen („Laut einer Übersichtsarbeit …“). Bei ernsten Beschwerden rät er zum Arztbesuch.

4. Keine Heilversprechen

Warnsignale sind Formulierungen wie „heilt“, „entgiftet“ oder „wirkt garantiert“, Vorher-nachher-Bilder einer Diät und Angaben wie „minus acht Kilo in vier Wochen“. Solche Aussagen sind in Gesundheitswerbung verboten oder stark eingeschränkt, mehr dazu unten. Ein Blog, der so über fremde Produkte schreibt, wird es auch über deines tun, und das Risiko trägst dann auch du.

5. Leser, die auch ohne Google kommen

Weil Gesundheitsfragen besonders oft in KI-Übersichten beantwortet werden, zählt die Bindung der Leser. Frag den Blogger, woher seine Besucher kommen: aus der Suche, über den Newsletter oder aus einer Community. Wiederkehrende Namen in den Kommentaren und ehrliche Fragen von Lesern sind ein gutes Zeichen.

Prüf trotzdem die Sichtbarkeit. Such nach Begriffen aus deinem Bereich, etwa „Einschlafen Tipps Schichtarbeit“ oder „Rückenübungen Büro“, und sieh nach, ob der Blog auftaucht. Bei trusted blogs siehst du für jeden Blog Kennzahlen von DataForSEO, erklärt im Hilfeartikel SEO-Kennzahlen.

6. Frühere Kooperationen

Lies zwei oder drei Beiträge, die für eine Marke entstanden sind. Drei Fragen helfen:

  • Ist der Beitrag gekennzeichnet? Bei Gesundheitswerbung ist das doppelt wichtig, siehe unten.
  • Bleibt der Text bei belegbaren Aussagen? Ein Erfahrungsbericht darf begeistert sein. Er darf aber nichts versprechen, was das Produkt laut Hersteller gar nicht leisten soll.
  • Nennt der Blog auch Grenzen? Hinweise wie „Bei mir hat es nach drei Wochen nicht mehr geholfen“ zeigen, dass die Leser dem Urteil trauen können.
Besprechung vor einem Whiteboard mit den Stichworten Briefing und Formate

So startest du eine Kooperation mit einem Gesundheitsblog

Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für ein neues Produkt, Anmeldungen für einen Kurs oder Verkäufe. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen.

Was ein Beitrag kostet

Im Katalog von trusted blogs liegt der Basispreis der 435 deutschsprachigen Gesundheitsblogs im Median bei 239 Euro für einen Artikel. Über alle deutschsprachigen Blogs sind es 249 Euro (Stand 24.10.2026). Die Preise legen die Blogger selbst fest.

Ein Erfahrungsbericht über mehrere Wochen kostet mehr Zeit als ein kurzer Produkthinweis. Weitere Preisdaten stehen in Was kostet ein Blogartikel? Preise aus 2.480 Blogs.

Ein Briefing mit belegbaren Aussagen

Bei Gesundheitsthemen entscheidet das Briefing über das rechtliche Risiko. Gib dem Blogger mit, was er über dein Produkt sagen darf und was nicht:

  • Zulässige Aussagen: Bei Lebensmitteln und Nahrungsergänzung die zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben im genauen Wortlaut. Bei Arzneimitteln und Medizinprodukten die Zweckbestimmung aus Packungsbeilage oder Gebrauchsanweisung.
  • Tabus: Heilversprechen, Angaben zu Dauer und Ausmaß einer Gewichtsabnahme, Verweise auf Empfehlungen von Ärzten.
  • Hintergrund: Studien oder Unterlagen, auf die sich deine Aussagen stützen.
  • Freiheit: Die eigene Erfahrung schildert der Blogger in seinen Worten. Vereinbare, dass du sachliche und rechtliche Fehler korrigieren darfst, das Urteil bleibt beim Blogger.

Ein Briefing, das nach Werbetext klingt, passt schlecht zu einem Blog, dem seine Leser wegen seiner Ehrlichkeit folgen.

Formate, die bei Gesundheitsblogs funktionieren

  • Erfahrungsbericht: Der Blogger nutzt das Produkt mehrere Wochen und berichtet, was sich verändert hat und was gleich geblieben ist.
  • Ratgeber mit Produktbeispiel: Ein Artikel über besseren Schlaf oder Übungen fürs Büro, in dem dein Produkt eines von mehreren Hilfsmitteln ist. Solche Ratgeber werden lange gesucht.
  • Rezepte und Wochenpläne: Bei Ernährungsblogs zeigt ein Rezept, wie sich ein Lebensmittel in den Alltag einbauen lässt. Für Foodblogs gibt es einen eigenen Leitfaden: Foodblogs finden: Kriterien für echte Kooperationen.
  • Kurs- oder Angebotstest: Ein Online-Kurs, eine App oder ein Retreat, ausprobiert und ehrlich beschrieben.
  • Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Ratgeber zu deinem Thema, kann ein Abschnitt zu deinem Produkt dort sinnvoll sein. Auch das ist eine Kooperation und wird gekennzeichnet.
Zwei Frauen lesen gemeinsam in einem Fachbuch und machen Notizen

Was bei Gesundheitswerbung gilt

Kennzeichnung

Ein bezahlter Beitrag ist Werbung. Laut Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (Stand Mai 2025) gehört bei Blogartikeln ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ an den Anfang, also oberhalb oder direkt unterhalb der Überschrift. Das gilt auch, wenn der Blogger ein Produkt kostenlos erhält und die Veröffentlichung an Erwartungen geknüpft ist.

Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen. Bei Gesundheitswerbung kommt das Heilmittelwerbegesetz dazu. Es verbietet außerhalb der Fachkreise Werbung mit Veröffentlichungen, deren Werbezweck missverständlich oder nicht deutlich erkennbar ist (§ 11 Abs. 1 Nr. 9 HWG), und das gilt auch für Medizinprodukte.

Heilmittelwerbegesetz

Das Heilmittelwerbegesetz gilt für Werbung für Arzneimittel und Medizinprodukte. Für andere Mittel, Verfahren, Behandlungen und Gegenstände gilt es, sobald sich die Werbeaussage auf das Erkennen, Beseitigen oder Lindern von Krankheiten oder Beschwerden bezieht (§ 1 HWG). Ein Kissen, das „bei Nackenschmerzen hilft“, kann also darunter fallen, ein Kissen, das „bequem“ ist, dagegen kaum.

Für Kooperationen sind vor allem diese Regeln wichtig:

  • Keine Irreführung (§ 3): Verboten ist, einem Produkt eine Wirkung zuzuschreiben, die es nicht hat, oder den Eindruck zu erwecken, ein Erfolg sei sicher.
  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel (§ 10): Für sie darf nur bei Ärzten, Apothekern und anderen Fachkreisen geworben werden. Eine Blog-Kooperation scheidet damit aus.
  • Empfehlungen von Fachleuten (§ 11 Abs. 1 Nr. 2): Außerhalb der Fachkreise darf nicht mit der Empfehlung von Wissenschaftlern, im Gesundheitswesen tätigen Personen oder bekannten Personen geworben werden. Schreibt eine Ärztin den Blog, braucht die Kooperation deshalb besondere Sorgfalt. Für Medizinprodukte gilt diese Nummer nicht.
  • Erfahrungsberichte (§ 11 Abs. 1 Nr. 11): Äußerungen Dritter sind verboten, wenn sie missbräuchlich, abstoßend oder irreführend sind. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht bleibt damit möglich. Übertreibt er, wird er irreführend.
  • Bestimmte Krankheiten (§ 12 und Anlage): Werbung außerhalb der Fachkreise darf sich etwa auf Krebs, meldepflichtige Infektionskrankheiten oder Suchtkrankheiten (außer Nikotinabhängigkeit) nicht beziehen. Bei Blogs über das Leben mit Krebs darf sich die Werbung deshalb nicht auf die Krankheit beziehen.

Lebensmittel und Nahrungsergänzung

Für Werbung für Lebensmittel, und damit auch für Nahrungsergänzungsmittel, gilt die EU-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006, kurz Health-Claims-Verordnung. Gesundheitsbezogene Angaben sind nur erlaubt, wenn sie zugelassen und in der EU-Liste aufgeführt sind (Art. 10). Das öffentliche EU-Register zeigt, welche Angaben zugelassen sind und welche abgelehnt wurden.

Ausdrücklich verboten sind Angaben über Dauer und Ausmaß einer Gewichtsabnahme, Verweise auf Empfehlungen einzelner Ärzte und der Eindruck, der Verzicht auf das Lebensmittel könne der Gesundheit schaden (Art. 12). Was nicht auf deine Verpackung darf, gehört auch nicht ins Briefing.

Ehrlicherweise ist Gesundheitswerbung eines der schwierigsten Rechtsgebiete im Marketing. Ob eine Aussage zulässig ist, hängt oft am genauen Wortlaut und am Produkt. Dieser Abschnitt ist eine Übersicht und ersetzt keine Rechtsberatung.

Links

Googles Spamrichtlinien zählen ge- oder verkaufte Links, die das Ranking verbessern sollen, zu Link-Spam. Für Werbung und Sponsoring sind gekaufte Links laut Google in Ordnung, wenn sie das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" tragen.

Bei trusted blogs ist für den Link No-Follow voreingestellt. Do-Follow kannst du nur wählen, wenn der Blogger dafür einen Aufpreis festgelegt hat. Das haben rund 14 Prozent der freigeschalteten Blogs mit Preisangabe getan, im Schnitt für rund 114 Euro zusätzlich (Stand 24.10.2026).

Ein bezahlter Link ohne rel="sponsored" oder rel="nofollow" gilt nach Googles Regeln als Link-Spam, die Verantwortung dafür tragen Unternehmen und Blogger. Wie du Links bekommst, die Google gelten lässt, steht in Gewinne hochwertige Backlinks durch gezielte Blogger-Kooperationen.

Frau am Schreibtisch mit zwei Bildschirmen, auf denen Kampagnenzahlen und ein Kalender zu sehen sind

Woran du den Erfolg misst

Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Gesundheitskooperationen eignen sich vor allem diese Kennzahlen:

  • Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
  • Anmeldungen oder Verkäufe über eine eigene Landingpage oder einen eigenen Rabattcode
  • Platzierung des Beitrags bei Suchbegriffen rund um dein Thema
  • Fragen in den Kommentaren: Wollen Leser wissen, ob das Produkt für ihre Situation passt?

Miss zweimal: nach vier Wochen und nach einem halben Jahr. Ein Ratgeber zu Schlafproblemen wird oft erst gefunden, wenn jemand selbst schlecht schläft. Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.

Was das für dich als Gesundheitsblogger heißt

Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.

  • Beschreibe dein Fachgebiet konkret. „Ernährung bei Reizdarm, aus Sicht einer Betroffenen“ sagt einem Unternehmen mehr als „Gesundheit und Lifestyle“.
  • Zeig, wer du bist. Beruf, Ausbildung oder eigene Erfahrung gehören auf die Über-mich-Seite und unter die Artikel.
  • Nenne deine Quellen. Verlinke Studien und Leitlinien und trenne sie sichtbar von deiner eigenen Erfahrung.
  • Lehne Heilversprechen ab. Wenn ein Briefing Aussagen verlangt, die du nicht belegen kannst, frag nach. Das schützt dich und deine Leser.
  • Bau dir Leser auf, die Google nicht brauchen. Ein Newsletter erreicht deine Leser auch dann, wenn eine KI-Übersicht ihre Frage schon beantwortet. Warum sich das lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.
  • Kenne deine Besucherquellen. Nenne in deinem Media Kit, wie viele Leser über Suche, Newsletter und andere Kanäle kommen. Wie das aussieht, steht in Media Kit erstellen: So überzeugst du Marken.

Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an.

Zwei Frauen im Gespräch auf einem Sofa, eine macht sich Notizen

Unsere Einschätzung: Qualifikation und Quellen zählen mehr als Besucherzahlen

Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen. Neutral ist unser Blick also nicht.

Gesundheitsblogs erreichen Menschen in einem Moment, in dem sie eine Lösung suchen und genau lesen. Für Anbieter aus Ernährung, Bewegung, Schlaf und Prävention sind sie deshalb passende Partner. Gleichzeitig verlieren gerade Gesundheitsseiten Klicks an KI-Übersichten, und Google legt hier strengere Maßstäbe an als anderswo.

Wir würden bei der Auswahl heute stärker auf Qualifikation, Quellen und treue Leser achten als auf Besucherzahlen. Eine Physiotherapeutin, die seit Jahren über Rückengesundheit schreibt und ihre Quellen nennt, hilft einem Hersteller von Bürostühlen mehr als ein Lifestyle-Blog, der jede Woche ein neues Wundermittel vorstellt. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht mit Grenzen überzeugt Leser eher als eine Lobeshymne, die rechtlich auf dünnem Eis steht.

Ehrlicherweise ist das Angebot an reichweitenstarken Gesundheitsblogs bei uns begrenzt: Nur 128 von 505 kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat. Wer vor allem Reichweite braucht, plant besser mehrere kleinere Blogs mit klarem Fachgebiet ein.

Passende Gesundheitsblogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Gesundheits- und Wellness-Blogs für Kooperationen finden. Im Katalog filterst du zusätzlich nach Sprache, SEO-Kennzahlen, Preis und Linktyp. Wie Buchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise.

Für andere Themen gibt es eigene Leitfäden, etwa Tech-Blogs finden: Kriterien für passende Kooperationen.

Mit welchem Gesundheitsblog hast du schon gut zusammengearbeitet, und woran hast du gemerkt, dass er seriös ist? Bloggst du selbst über Gesundheit, interessiert uns, welche Anfragen du ablehnst und warum. Schreib uns deine Erfahrung in die Kommentare.

Transparenz: Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden.

Quellen

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