Nachhaltigkeits-Blogs finden: Kriterien für ehrliche Kooperationen

Nachhaltigkeits-Blogs finden: Kriterien für ehrliche Kooperationen

Das Wichtigste in Kürze:

  • 54 Prozent der Menschen in Deutschland halten Umwelt- und Klimaschutz für sehr wichtig. 2020 waren es noch 65 Prozent (Umweltbewusstseinsstudie 2024).
  • 277 Blogs im Katalog von trusted blogs sind dem Thema Nachhaltigkeit & Umwelt zugeordnet. Nur 42 davon haben es als Hauptthema (Stand 29.10.2026).
  • Prüfe sechs Punkte: Schwerpunkt, gelebte Haltung, Belege, einen kritischen Blick auf Marken, Sichtbarkeit bei konkreten Fragen und ein engagiertes Publikum.
  • Nachhaltigkeits-Blogs verlangen im Median 250 Euro für einen Artikel. Über alle Blogs sind es 200 Euro.
  • Seit dem 27. September 2026 verbietet das UWG unbelegte allgemeine Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“ und Klimaneutralität durch Kompensation. Das gilt auch für bezahlte Blogbeiträge.
Frau am Schreibtisch vor einem Monitor mit Statistiken und Bildern von Natur, Solaranlagen und Gemüse

Warum Nachhaltigkeits-Blogs für Unternehmen interessant sind

Umwelt- und Klimaschutz bleibt für viele Menschen wichtig, hat aber an Gewicht verloren. Laut Umweltbewusstseinsstudie des Umweltbundesamts halten 54 Prozent den Umwelt- und Klimaschutz für sehr wichtig. 2022 waren es 57 Prozent, 2020 noch 65 Prozent.

Unter zwölf abgefragten gesellschaftlichen Themen liegt Umwelt- und Klimaschutz 2024 auf Platz sieben, hinter Gesundheitssystem (81 Prozent), Bildung (77 Prozent) und öffentlicher Sicherheit (71 Prozent). Ein Detail zur Methode: Seit 2024 befragt die Studie nur Erwachsene, vorher lag die Altersgrenze bei 14 Jahren.

Wer heute nachhaltiger leben will, sucht deshalb vor allem praktische Antworten: Welche Zahnbürste ist wirklich plastikfrei? Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? Wie gelingt ein Haushalt mit weniger Müll, auch mit Kindern?

Nachhaltigkeits-Blogs beantworten solche Fragen, oft aus jahrelanger eigener Erfahrung.

Seit dem 27. September 2026 kommt ein zweiter Grund dazu. Das geänderte Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verbietet allgemeine Umweltversprechen wie „umweltfreundlich“, wenn das Unternehmen sie nicht mit einer anerkannten Umweltleistung belegen kann. Ein Blog, der ein Produkt im Alltag nutzt und konkret beschreibt, liefert genau die Art von Aussagen, die erlaubt bleibt.

Nachhaltigkeits-Blogs im Katalog von trusted blogs

277 Blogs im Katalog sind dem Thema Nachhaltigkeit & Umwelt zugeordnet, 263 davon schreiben auf Deutsch. Das sind 95 Prozent, über alle Themen sind es 83 Prozent. Nur bei 42 Blogs ist Nachhaltigkeit das Hauptthema.

Die meisten behandeln Nachhaltigkeit als einen Aspekt neben anderen. Am häufigsten steht das Thema zusammen mit Reisen & Outdoor (120 Blogs), Gesundheit & Wellness (78), Kultur & Medien (78) und Essen & Kochen (59).

In der Google-Suche ist das Thema sichtbarer als der Durchschnitt. 77 Prozent der Nachhaltigkeits-Blogs haben einen Schätzwert für Suchzugriffe, über alle Themen sind es 71 Prozent. Bei der Hälfte dieser sichtbaren Blogs liegt der Schätzwert über rund 1.290 Zugriffen im Monat, über alle Themen bei rund 620.

117 Nachhaltigkeits-Blogs kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat, ein typischer Blog aus dieser Gruppe auf rund 5.000 (Median, Stand 29.10.2026). Diese Zahlen sind Schätzungen, die unser Datenanbieter DataForSEO aus den Google-Platzierungen eines Blogs ableitet. Wie viele Menschen einen Blog tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.

Drei Personen besprechen am Tisch ausgedruckte Blogartikel mit Landschaftsfotos

Sechs Kriterien für einen passenden Nachhaltigkeits-Blog

Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Nachhaltigkeits-Blogs kommen diese sechs Punkte dazu.

1. Ein Schwerpunkt, der zu deinem Angebot passt

Nachhaltigkeit umfasst Zero Waste, vegane Ernährung, faire Mode, Energie und Sanieren, naturnahe Gärten, sanftes Reisen, Mobilität und Naturschutz vor der Haustür. Ein Anbieter von Balkonkraftwerken braucht einen Blog über Energie im Haushalt. Ein Zero-Waste-Blog mit doppelt so vielen Besuchern hilft ihm wenig.

Die Kategorien und die letzten zwanzig Beiträge zeigen schnell, wo ein Blog zu Hause ist. Im Katalog kombinierst du dafür das Thema mit der KI-Suche, etwa Nachhaltigkeit & Umwelt und „plastikfrei“. Geht es um faire Mode oder Naturkosmetik, hilft zusätzlich Mode- und Beauty-Blogs: So findest und bewertest du sie.

2. Nachhaltigkeit zieht sich durch viele Beiträge

Weil nur 42 der 277 Blogs Nachhaltigkeit als Hauptthema haben, lohnt der zweite Blick. Ein Reiseblog, der einmal im Jahr über Zugreisen schreibt, ist kein Nachhaltigkeits-Blog. Ein Familienblog, der seit Jahren dokumentiert, wie der Haushalt weniger Müll produziert, ist einer.

Achte darauf, ob sich das Thema durch viele Beiträge zieht und ob der Blogger es selbst lebt.

3. Belege für jede Aussage

Ein guter Nachhaltigkeits-Blog nennt Zahlen und Quellen: den Stromverbrauch vor und nach dem Umbau, die Müllmenge eines Monats, die Kriterien eines Siegels. Er erklärt, warum er etwas für besser hält, und sagt, wo die Grenzen liegen.

Ein Blog, der jede zweite Neuheit „grün“ nennt, passt schlecht zu einer Kooperation. Seit vage Umweltaussagen in der Werbung verboten sind, gilt das umso mehr.

4. Ein kritischer Blick auf Marken

Rechne damit, dass ein Nachhaltigkeits-Blogger nach Lieferketten, Materialien und Siegeln fragt, bevor er zusagt. Genau diese Prüfung ist der Grund, warum sein Publikum ihm vertraut.

Lies, wie ein Blog über andere Marken schreibt. Nennt er auch Kritik, oder wird jedes Produkt gelobt?

5. Sichtbarkeit bei konkreten Fragen

Nachhaltigkeits-Blogs werden oft bei sehr praktischen Fragen gefunden, etwa nach festem Shampoo, Wurmkisten oder dem Reparieren von Kleidung. Such nach Begriffen aus deinem Bereich und sieh nach, ob der Blog auftaucht.

Im Profil eines Blogs bei trusted blogs siehst du sein Top-Keyword mit der aktuellen Google-Position, dazu den geschätzten Traffic und die Zahl der Suchbegriffe, für die er rankt. Was die Kennzahlen bedeuten, erklärt der Hilfeartikel SEO-Kennzahlen.

6. Ein Publikum, das etwas verändern will

Kommentare mit eigenen Erfahrungen, Fragen zur Umsetzung und ein Newsletter mit Tipps für den Alltag sind gute Zeichen. Frag den Blogger, wer ihn liest: Leute, die erste Schritte suchen, oder Menschen, die schon vieles umgestellt haben.

Für ein Einsteigerprodukt passt die erste Gruppe, für ein Spezialprodukt die zweite.

Zwei Frauen besprechen am Tisch Unterlagen, Stoffproben und Produkte in Kartonverpackung

So startest du eine Kooperation mit einem Nachhaltigkeits-Blog

Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für ein Produkt, Verkäufe oder Anmeldungen für einen Dienst. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen.

Was ein Beitrag kostet

Nachhaltigkeits-Blogs liegen über dem Durchschnitt. Im Katalog von trusted blogs liegt der Basispreis der 277 Nachhaltigkeits-Blogs im Median bei 250 Euro für einen Artikel, über alle Blogs bei 200 Euro. Die mittlere Hälfte verlangt zwischen 150 und rund 340 Euro (Stand 29.10.2026).

Die Preise legen die Blogger selbst fest, und die Stärke der Domain macht einen Unterschied. Blogs mit einem Domain Rank unter 20 verlangen im Median 170 Euro, Blogs mit einem Domain Rank zwischen 20 und 39 bereits 250 Euro. Weitere Preisdaten stehen in Was kostet ein Blogartikel? Preise aus 2.480 Blogs.

Ein Briefing mit Belegen

Nachhaltigkeits-Blogger fragen nach. Ein gutes Briefing beantwortet die Fragen, bevor sie gestellt werden:

  • Belege: Siegel mit den Kriterien dahinter, Angaben zu Material, Herkunft und Herstellung, Prüfberichte. Was du nicht belegen kannst, lässt du weg.
  • Konkrete Aussagen: Zum Beispiel „zu 80 Prozent aus recyceltem Kunststoff“ oder „Ersatzteile für zehn Jahre“, wenn das stimmt. Ein allgemeines „umweltfreundlich“ ist ohne anerkannte Umweltleistung tabu.
  • Grenzen: Sag offen, was dein Produkt nicht leistet. Ein klarer Satz zu den Schwächen schützt die Glaubwürdigkeit beider Seiten.
  • Freiheit: Das Urteil bleibt beim Blogger. Vereinbare, dass du sachliche Fehler korrigieren darfst.

Formate, die bei Nachhaltigkeits-Blogs funktionieren

  • Alltagstest: Der Blogger nutzt dein Produkt über Wochen und berichtet, was sich verändert hat, mit Zahlen, wo es geht.
  • Ratgeber mit Produktbeispiel: Ein Beitrag über einen Haushalt mit weniger Plastik, in dem dein Produkt eine von mehreren Lösungen ist.
  • Blick hinter die Kulissen: Ein Besuch in deiner Produktion oder bei deinem Lieferanten, mit Raum für kritische Fragen.
  • Vorher-nachher mit Messwerten: Stromverbrauch, Wasserverbrauch oder Müllmenge vor und nach der Umstellung.
  • Interview: Ein Gespräch mit deiner Gründerin oder deinem Entwickler über Entscheidungen und Zielkonflikte.
  • Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Ratgeber zu deinem Thema, kann ein Abschnitt zu deinem Produkt dort sinnvoll sein. Auch das ist eine Kooperation und wird gekennzeichnet.

Viele Nachhaltigkeits-Blogs schreiben auch über Reisen. Dafür gibt es einen eigenen Leitfaden: Reiseblogs finden: Kriterien für passende Kooperationen.

Frau liest am Schreibtisch ein Dokument mit Siegeln, daneben ein Versandkarton

Was seit dem 27. September 2026 für Umweltaussagen gilt

Seit dem 27. September 2026 gelten die neuen Regeln aus dem Dritten Gesetz zur Änderung des UWG (BGBl. 2026 I Nr. 43). Es setzt die EU-Richtlinie 2024/825 um, die Verbraucher gegen Greenwashing stärken soll. Für Werbung mit Umweltaussagen gegenüber Verbrauchern gilt laut Gesetzestext seitdem:

  • Allgemeine Umweltaussagen (Anhang Nr. 4a): Aussagen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimafreundlich“ sind verboten, wenn das Unternehmen keine anerkannte hervorragende Umweltleistung nachweisen kann. Gemeint ist eine Umweltleistung nach dem EU-Umweltzeichen, nach offiziell anerkannten Umweltzeichen des Typs I nach DIN EN ISO 14024, etwa dem Blauen Engel, oder nach anderem Unionsrecht. Eine Aussage gilt nicht als allgemein, wenn sie auf demselben Medium klar und hervorgehoben konkretisiert wird.
  • Nachhaltigkeitssiegel (Anhang Nr. 2a): Ein Siegel ist nur zulässig, wenn es auf einem Zertifizierungssystem mit Prüfung durch Dritte beruht oder von staatlichen Stellen festgesetzt wurde. Selbst erfundene Siegel sind verboten.
  • Aussagen zum Ganzen, die nur einen Teil betreffen (Anhang Nr. 4b): Eine Umweltaussage zum ganzen Produkt oder Unternehmen ist verboten, wenn sie sich nur auf einen Aspekt bezieht, etwa nur auf die Verpackung.
  • Kompensation (Anhang Nr. 4c): Die Aussage, ein Produkt habe neutrale, verringerte oder positive Klimawirkung, weil Emissionen ausgeglichen werden, ist verboten. Das betrifft auch „klimaneutral“.
  • Künftige Umweltleistung (§ 5 Abs. 3 Nr. 4): Ein Versprechen wie „klimaneutral bis 2030“ gilt als irreführend, wenn kein öffentlich einsehbarer, detaillierter und realistischer Umsetzungsplan mit messbaren Zielen dahintersteht, den ein unabhängiger externer Sachverständiger regelmäßig prüft.

Ein bezahlter Blogbeitrag ist Werbung. Was du auf deiner Verpackung nicht mehr sagen darfst, gehört deshalb auch nicht ins Briefing. Miss bei einem bezahlten Beitrag auch die Formulierungen des Bloggers an diesen Regeln.

Ein Gesetz vom 22. Oktober 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 322) hat das UWG zudem um eine Sonderregel ergänzt (§ 15b). Sie betrifft laut Wortlaut Waren, die vor dem 27. September 2026 in Verkehr gebracht wurden: Ansprüche wegen der neuen Verbote werden dort nach Treu und Glauben und unter Abwägung von Schwere, Aufwand, Kosten und Umweltbelastung der Beseitigung geltend gemacht.

Wie Gerichte einzelne Formulierungen bewerten, wird sich erst zeigen. Dieser Abschnitt ist eine Übersicht und ersetzt keine Rechtsberatung.

Kennzeichnung: „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang

Laut Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (Stand Mai 2025) gehört bei werblichen Blogartikeln ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ an den Beginn des Textes, also über oder direkt unter die Überschrift. Das gilt laut Leitfaden auch, wenn der Blogger ein Produkt kostenlos erhält, die Veröffentlichung an Erwartungen geknüpft ist und das Produkt die Hauptrolle spielt.

Bei trusted blogs können Blogger optional einen Aufpreis für den Verzicht auf die Werbekennzeichnung festlegen. Werbung ohne Kennzeichnung verstößt gegen die Kennzeichnungspflicht. trusted blogs schreibt die Kennzeichnung nicht vor, die Verantwortung liegt bei den Vertragspartnern.

Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.

Links: sponsored oder nofollow

Googles Spamrichtlinien zählen ge- oder verkaufte Links, die das Ranking verbessern sollen, zu Link-Spam. Für Werbung und Sponsoring sind gekaufte Links laut Google in Ordnung, wenn sie das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" tragen.

Bei trusted blogs ist im Buchungsformular No-Follow voreingestellt. Einen Do-Follow-Link gibt es nur gegen Aufpreis, wenn der Blogger diese Option anbietet. Bei Nachhaltigkeit & Umwelt haben das 51 der 277 Blogs getan, also 18 Prozent, über alle Blogs sind es 14 Prozent (Stand 29.10.2026).

Wie du Links bekommst, die Google gelten lässt, steht in Gewinne hochwertige Backlinks durch gezielte Blogger-Kooperationen.

Frau zeigt einem Kollegen auf einem Bildschirm Diagramme zu Zugriffen und Suchbegriffen

Woran du den Erfolg misst

Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Nachhaltigkeits-Kooperationen eignen sich vor allem diese Kennzahlen:

  • Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
  • Verkäufe oder Anmeldungen über einen eigenen Rabattcode oder eine eigene Landingpage
  • Platzierung des Beitrags bei konkreten Suchbegriffen, etwa „Balkonkraftwerk Mietwohnung“ oder „festes Shampoo Test“
  • Fragen in den Kommentaren: Fragen Leserinnen und Leser nach Material, Herkunft oder Reparatur, zeigt das echtes Interesse.

Miss zweimal: nach vier Wochen und nach einem halben Jahr. Praktische Ratgeber werden lange gesucht, und Nachhaltigkeits-Blogs sind in unserem Katalog überdurchschnittlich gut in der Suche sichtbar. Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.

Was das für dich als Nachhaltigkeits-Blogger heißt

Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.

  • Beschreibe deinen Schwerpunkt konkret. „Zero Waste mit Kindern in der Mietwohnung“ sagt einem Unternehmen mehr als „Nachhaltigkeit“.
  • Kenne die neuen Regeln. Verwende in bezahlten Beiträgen keine allgemeinen Begriffe wie „umweltfreundlich“, wenn das Unternehmen sie nicht belegen kann. Das schützt dich und dein Publikum.
  • Arbeite mit Zahlen. Messwerte aus deinem Alltag überzeugen mehr als jedes Schlagwort.
  • Bleib kritisch. Frag nach Belegen und sag ab, wenn ein Angebot nicht zu dir passt. Deine Leserinnen und Leser merken den Unterschied.
  • Bau dir ein Publikum auf, das Google nicht braucht. Ein Newsletter erreicht deine Leute auch dann, wenn eine KI-Übersicht ihre Frage schon beantwortet. Warum sich das lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.
  • Zeig, was du bewegst. Nenne in deinem Media-Kit Schwerpunkt, Zielgruppe, Besucherquellen und Beispiele. Wie das aussieht, steht in Media Kit erstellen: So überzeugst du Marken.

Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an.

Frau sitzt mit Laptop und Kaffeetasse in einem Sessel zwischen Pflanzen und Bücherregal

Unsere Einschätzung: Konkret schlägt grün

Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen und verdient an jeder Buchung über eine Provision. Neutral ist unser Blick also nicht.

Nachhaltigkeits-Blogs erreichen Menschen, die ihren Alltag verändern wollen und dafür praktische Antworten suchen. In unserem Katalog sind sie zudem überdurchschnittlich gut in der Suche sichtbar. Für Anbieter von Produkten, die im Alltag messbar etwas verbessern, sind sie deshalb passende Partner.

Die neuen Regeln gegen Greenwashing halten wir für eine Chance für ehrliche Kooperationen. Wenn Schlagworte wie „umweltfreundlich“ ohne Beleg verboten sind, zählt, was ein Produkt konkret leistet. Das zeigt ein Blogger, der es über Wochen nutzt, misst und auch die Schwächen nennt.

Wir würden deshalb Blogs auswählen, die Nachhaltigkeit leben und belegen. Und wir würden mit einem Briefing kommen, das Fragen beantwortet, bevor sie gestellt werden. Wer bei Nachfragen zu Lieferkette oder Material ausweicht, sollte mit dieser Kooperation lieber warten.

Eine Einschränkung gehört dazu: Unsere Sichtbarkeitszahlen sind Schätzungen aus Google-Platzierungen und sagen nichts darüber, wie treu ein Publikum ist. Und wie Gerichte die neuen Verbote im Einzelfall auslegen, ist noch offen.

Passende Blogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Nachhaltigkeits-Blogs für Kooperationen finden. Im Katalog kombinierst du das Thema mit einem Suchbegriff und filterst zusätzlich nach Sprache, SEO-Kennzahlen, Preis und Linktyp. Wie Buchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise.

Für andere Themen gibt es eigene Leitfäden, etwa Gesundheitsblogs finden: Kriterien für seriöse Kooperationen.

Welcher Beitrag aus einem Nachhaltigkeits-Blog hat dich schon dazu gebracht, etwas in deinem Alltag zu ändern? Bloggst du selbst über Nachhaltigkeit, interessiert uns, wie du seit den neuen Regeln mit Kooperationsanfragen umgehst. Schreib uns deine Erfahrung in die Kommentare.

Transparenz: Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden.

Quellen

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