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Reiseblogs finden: Kriterien für passende Kooperationen

Reiseblogs finden: Kriterien für passende Kooperationen

Das Wichtigste in Kürze:

  • 2025 haben über 57 Millionen Deutsche eine Urlaubsreise gemacht. Im Januar 2026 stand bei 43 Prozent das Reiseziel für das Jahr schon fest.
  • 16 Prozent der Urlauber holen sich Ideen für ihre Reiseziele aus Reiseblogs. Bei 20 Prozent aller Urlaubsreisen 2025 war schon KI im Spiel.
  • Reiseblogs mit austauschbaren Listen haben viele Besucher an Google und KI verloren. Blogs mit eigener Erfahrung und Wissen über eine bestimmte Region halten sich besser.
  • Prüfe sechs Punkte: Reisestil, sichtbare eigene Erfahrung, Spezialwissen, Suchsichtbarkeit, Stammleser und frühere Kooperationen.
  • Eine bezahlte Reise kann eine Gegenleistung sein. Dann gehört „Werbung“ oder „Anzeige“ an den Anfang des Beitrags. Für den Blogger ist die Reise außerdem eine steuerpflichtige Sachzuwendung.
Reisende fotografiert eine Altstadt, davor liegen Packliste, Wanderführer, Wanderschuhe und ein Laptop mit Statistiken

Warum Reiseblogs für Unternehmen interessant sind

Verreisen gehört für die meisten Deutschen fest zum Jahr. Laut Reiseanalyse 2026 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) haben 2025 rund 57,1 Millionen Menschen mindestens eine Urlaubsreise von fünf Tagen oder länger gemacht. Das sind 80,5 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren und so viele wie nie zuvor. Zusammen gaben sie dafür 91,7 Milliarden Euro aus, im Schnitt 1.354 Euro pro Person und Reise.

Geplant wird früh. Im Januar 2026 stand bei 43 Prozent der Befragten das Reiseziel für das Jahr schon fest. Weitere 33 Prozent wollten sicher verreisen, wussten aber noch nicht, wohin. Diese Menschen suchen nach Ideen. Laut einer Bitkom-Umfrage von 2024 holen sich 16 Prozent der Urlauber Inspiration für ihre Reiseziele aus Reiseblogs. Vorn liegen Reise- und Vergleichsportale (64 Prozent), die Websites von Hotels, Veranstaltern und Fluggesellschaften (47 Prozent) sowie Freunde und Bekannte (40 Prozent). Soziale Netzwerke nannten 13 Prozent, KI-Tools damals 3 Prozent.

Ehrlicherweise sind 16 Prozent kein Massenpublikum. Portale und Anbieter erreichen deutlich mehr Menschen. Reiseblogs liefern dafür etwas, das ein Preisvergleich nicht hat: den Bericht eines Menschen, der selbst vor Ort war.

Im Katalog von trusted blogs ist Reisen das Thema mit den meisten reichweitenstarken Blogs. 884 Blogs sind dem Thema Reisen & Outdoor zugeordnet. 372 davon kommen auf mehr als 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat, mehr als in jedem anderen Thema. Bei der Hälfte der Reiseblogs, die überhaupt in der Suche auftauchen, liegt der Schätzwert über rund 1.500 Zugriffen im Monat. Über alle Themen sind es rund 650 (Stand 10. Oktober 2026).

Diese Zahlen sind Schätzungen. Unser Datenanbieter DataForSEO leitet sie aus den Google-Platzierungen eines Blogs ab. Sie zeigen, wie gut ein Blog in der Suche gefunden wird. Wie viele Menschen ihn tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.

Was KI an der Reiseplanung ändert

Die KI plant inzwischen mit. Laut Reiseanalyse wurden schon bei 20 Prozent aller Urlaubsreisen 2025 KI-Anwendungen zur Information oder Buchung genutzt. Für weitere 31 Prozent der Urlauber kommt das in Zukunft in Frage. Bitkom hat im Frühjahr 2026 genauer nachgefragt: 24 Prozent der Urlauber haben sich schon Reiseziele von einer KI vorschlagen lassen. 21 Prozent ließen sich Restaurants empfehlen, 19 Prozent Unterkünfte und 17 Prozent Ausflüge oder Sehenswürdigkeiten.

Google baut die Reiseplanung direkt in die Suche ein. Seit Ende August 2026 führt Google in den USA die Hotelbuchung im KI-Modus der Suche ein, über Partner wie Booking.com, Expedia und Marriott. Die Funktion startet zunächst auf Englisch.

Für Reiseblogs hat das Folgen. Der Berater Daniel Stanica hat 100 Blogs untersucht, die 2022 in Übersichten besonders gut verdienender Blogger auftauchten. Er hat ihre geschätzten Suchzugriffe von April 2022 und April 2026 verglichen, mit Daten von Semrush. Im Median hat ein Reiseblog dieser Gruppe 74 Prozent seiner Besucher aus der Suche verloren. Stanica nennt zwei Ursachen: Googles Helpful Content Update vom September 2023 und die KI-Übersichten. Am stärksten traf es Blogs mit austauschbaren Listen wie „Die zehn besten Dinge in Dubai“. Genau solche Listen setzt eine KI-Übersicht selbst zusammen. Blogs mit hart erarbeitetem Wissen über eine bestimmte Region haben ihre Zahlen gehalten oder sind gewachsen.

Ehrlicherweise ist das keine repräsentative Studie. Das schreibt Stanica selbst: Er hat gezielt Blogs ausgewählt, die damals als Erfolgsbeispiele galten. Ein Einzelfall zeigt dieselbe Richtung. Die US-Reisebloggerin Amanda Williams (A Dangerous Business) bekam 2023 mehr als 1,3 Millionen Besuche über die Google-Suche. 2024 waren es noch rund 870.000. Was die Zahlen für Blogs insgesamt bedeuten, steht in Sind Blogs tot? Was die Zahlen 2026 zeigen.

Für deine Auswahl heißt das: Achte darauf, ob ein Reiseblog etwas bietet, das eine KI nicht zusammenfassen kann. Und frag, wie stark er von Google abhängt.

Klemmbrett mit einer Prüfliste für Reiseblogs, daneben Kamera, Reisepass, ein Tablet mit Media Kit und ausgedruckte Statistiken

Sechs Kriterien für einen passenden Reiseblog

Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Reiseblogs kommen diese sechs Punkte dazu.

1. Ein Reisestil, der zu deinen Kunden passt

Reiseblog ist ein weiter Begriff. Dazu zählen Familienreisen, Fernreisen, Städtetrips, Camping und Wohnmobil, Wandern, Kreuzfahrten, Luxusreisen und Reisen mit kleinem Budget. Ein Hersteller von Dachzelten braucht einen Blog über Campingreisen. Ein Kreuzfahrtblog mit doppelt so vielen Besuchern hilft ihm wenig.

Schau ins Archiv: Worüber schreibt der Blog seit Jahren? Die Kategorien und die letzten zwanzig Beiträge sagen mehr als jede Selbstbeschreibung. Prüf auch, wie der Blog reist. Ein Paar, das mit Rucksack und kleinem Budget unterwegs ist, erreicht andere Leser als eine Familie, die jedes Jahr dieselbe Ferienwohnung an der Ostsee bucht.

2. Eigene Erfahrung, die man sieht

Ein guter Reisebericht zeigt, dass jemand dort war. Du erkennst das an eigenen Fotos, an Details wie Anreise, Preisen und Öffnungszeiten und an Einschätzungen, die nur vor Ort entstehen. Welcher Wanderweg ist am Wochenende überlaufen? Welcher Strand ist im August zu voll? Achte auch darauf, ob der Blog nennt, wann die Reise war, und ob er ältere Artikel aktualisiert. Preise und Öffnungszeiten ändern sich. Ein Blog, der seine Artikel auf dem Stand hält, nimmt seine Leser ernst.

3. Wissen über eine Region oder Reiseform

Ein Blog mit 40 Artikeln über Südtirol kennt die Region anders als einer, der in zehn Jahren 60 Länder besucht hat. Für Tourismusregionen, Hotels und Veranstalter vor Ort ist dieses Wissen viel wert. Die Leser kommen gezielt wegen der Region, und der Blog hat oft schon Artikel, auf die ein neuer Beitrag verweisen kann. In Stanicas Untersuchung waren es genau solche Spezialisten, die ihre Besucher gehalten haben. Für Ausrüster gilt dasselbe bei der Reiseform. Ein Blog, der seit Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kennt die Fragen seiner Leser.

4. Sichtbarkeit in der Suche

Reiseberichte werden lange gefunden. Wer im Frühjahr eine Wanderung im Allgäu plant, kann auch auf einen Artikel vom vorletzten Sommer stoßen. Mach einen einfachen Test: Such nach Begriffen aus deinem Bereich, etwa „Wohnmobil Stellplätze Normandie“ oder „Sächsische Schweiz mit Kindern“, und sieh nach, ob der Blog auftaucht.

Bei trusted blogs siehst du für jeden Blog Kennzahlen von DataForSEO, darunter Domain Rank, Backlinks und den geschätzten organischen Traffic. Was die Werte bedeuten, erklärt der Hilfeartikel SEO-Kennzahlen. Warum zeitlose Inhalte so lange tragen, steht in Evergreen-Content: Dein Fundament für dauerhaften Traffic.

5. Leser, die auch ohne Google kommen

Je stärker ein Blog von der Suche abhängt, desto stärker trifft ihn jede Änderung bei Google. Bei Amanda Williams kamen 2023 und 2024 jeweils rund 75 Prozent der Besuche über die Google-Suche. Frag den Blogger deshalb, woher seine Leser kommen: aus der Suche, über den Newsletter, aus sozialen Netzwerken wie Pinterest oder Instagram oder direkt. Ein Newsletter erreicht seine Abonnenten auch dann, wenn Google die Rangfolge ändert. Wiederkehrende Namen in den Kommentaren sind ein weiteres gutes Zeichen.

6. Frühere Kooperationen und Pressereisen

Lies zwei oder drei Beiträge, die nach einer Einladung oder für eine Marke entstanden sind. Drei Fragen helfen:

  • Ist der Beitrag gekennzeichnet? Eine bezahlte Reise kann als Gegenleistung zählen. Was dann gilt, steht weiter unten und ausführlich in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.
  • Nennt der Blog auch Schwächen? Ein Bericht, in dem jedes Hotel perfekt und jedes Essen großartig ist, wirkt wie eine Broschüre. Kritische Hinweise zeigen, dass die Leser dem Urteil trauen können.
  • Klingt der Text wie der Rest des Blogs? Ändern sich Ton und Länge bei Kooperationen deutlich, merken das auch die Leser.
Schreibtisch mit Laptop, einem Notizbuch zu Kooperationszielen und Kennzahlen, einem Media Kit und einem Rabattcode-Gutschein

So startest du eine erfolgreiche Kooperation

Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für eine Region, Buchungen für ein Hotel oder Verkäufe eines Produkts. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen. Bei Reisekooperationen kommen drei Punkte dazu.

Was ein Beitrag kostet

Im Katalog von trusted blogs schreiben 741 der 821 freigegebenen Reiseblogs auf Deutsch. Ihr Basispreis für einen Artikel liegt im Median bei 250 Euro. Über alle Themen sind es 200 Euro (Stand 10. Oktober 2026). Die Preise legen die Blogger selbst fest. Ein Reisebericht mit eigener Reise kostet deutlich mehr Zeit als ein Artikel, der am Schreibtisch entsteht.

Lädst du einen Blogger ein, deckt die Einladung Anreise, Unterkunft und Programm. Die Arbeit an Text und Fotos bezahlt sie nicht. Für den Blogger ist die Reise außerdem steuerpflichtig, dazu unten mehr. Kläre deshalb vorab und schriftlich:

  • Was du übernimmst: Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Eintritte, eventuell eine Begleitperson.
  • Ob zusätzlich ein Honorar fließt und welche Leistungen es abdeckt: Artikel, Beiträge in sozialen Netzwerken, Newsletter.
  • Wie frei der Blogger ist. Ein Programm mit Freiraum ergibt einen glaubwürdigeren Bericht als ein durchgetakteter Termin nach dem anderen.
  • Bildrechte. Willst du die Fotos selbst nutzen, etwa auf deiner Website oder in Anzeigen, ist das eine eigene Vereinbarung mit eigenem Preis. Wie du solche Rechte regelst, steht in Content-Repurposing: Erreiche mehr Leser ohne neuen Content.

Wann du anfragen solltest

Reiseberichte brauchen Vorlauf. Im Januar 2026 hatten 43 Prozent der Deutschen ihr Reiseziel für das Jahr schon gewählt. Ein Beitrag über Sommerurlaub an der Ostsee sollte also online sein, bevor die Planung beginnt. Wer Sommerfotos braucht, muss aber im Sommer reisen. Soll der Beitrag im Winter erscheinen, liegt die Reise in der Saison davor. Plane saisonale Themen deshalb mit rund einem Jahr Vorlauf. Bei Ausrüstung ist es einfacher: Ein Zelt lässt sich im Herbst testen und im Frühjahr vorstellen.

Formate, die bei Reiseblogs funktionieren

  • Reisebericht nach einer Einladung: Der Blogger reist, erlebt und schreibt in seiner eigenen Handschrift. Gib Ziel und Rahmen vor. Die Route sollte er mitgestalten.
  • Regionsführer: Ein ausführlicher Artikel mit Routen, Unterkünften und Tipps, den der Blogger regelmäßig aktualisiert. Er kann über Jahre gefunden werden.
  • Serie über eine Region: Drei oder vier Beiträge zu verschiedenen Jahreszeiten zeigen, dass sich eine Region mehr als einmal lohnt.
  • Ausrüstungstest: Rucksack, Zelt oder Kamera auf einer echten Reise, mit Vor- und Nachteilen. Ein Test über mehrere Wochen beantwortet die Fragen, die vor dem Kauf zählen.
  • Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Artikel über deine Region, kann ein Abschnitt zu deinem Angebot dort sinnvoll sein. Auch das ist eine Kooperation und wird gekennzeichnet.
  • Begleitung in sozialen Netzwerken: Pins und kurze Videos verweisen auf den Bericht. Wie Pinterest Besucher auf einen Blog bringt, steht in Pinterest: So gewinnst du mehr Blog-Traffic.

Was bei Pressereisen gilt

Kennzeichnung

Die Medienanstalten nennen Reisen in ihrem Leitfaden zur Werbekennzeichnung ausdrücklich (Stand Mai 2025). Die Übernahme von Reisekosten kann eine Gegenleistung im Rahmen einer Kooperation sein. Auch ohne Vertrag kann die Einladung zu einer Reise ein kommerzieller Anreiz sein. Ist der Beitrag deshalb nicht ganz unabhängig entstanden, ist er Werbung.

Für die Praxis heißt das: Ist mit der Einladung die Erwartung eines Beitrags verbunden, empfehlen die Medienanstalten für Blogartikel ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ zu Beginn des Beitrags. Gibt der Blogger einen Rabattcode weiter, gehört der Hinweis direkt neben den Code. Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.

Steuern

Für den Blogger hat eine Einladung auch steuerliche Folgen. Das Bayerische Landesamt für Steuern schreibt in seinen Fragen und Antworten für Influencer: Wer umsonst in Hotels übernachtet oder zu kompletten Reisen eingeladen wird, erhält Sachzuwendungen. Sie sind einkommen- und umsatzsteuerlich zu versteuern. Abweichungen kann es geben, etwa wenn das Unternehmen die Versteuerung übernimmt. Die Behörde rät deshalb, jede Zuwendung zu dokumentieren. Für Unternehmen heißt das: Eine Reise ohne Honorar kann den Blogger am Ende Geld kosten.

Ehrlicherweise sind beide Themen im Einzelfall kompliziert. Die Steuer-FAQ des Landesamts trägt den Stand 2020. Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Erfolg messen

Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Reisekooperationen eignen sich vor allem diese Kennzahlen:

  • Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
  • Buchungen oder Verkäufe über einen eigenen Rabattcode oder eine eigene Landingpage
  • Platzierung des Berichts bei Suchbegriffen rund um deine Region oder dein Produkt
  • Fragen in den Kommentaren: Wollen Leser wissen, wie sie hinkommen oder wo sie buchen?
  • Zugriffe über Pinterest, wenn der Blogger diese Zahlen teilt

Miss zweimal: nach vier Wochen und in der nächsten Saison. Ein Bericht über den Herbst im Schwarzwald kann viele seiner Leser erst ein Jahr später finden, wenn die nächste Herbstreise geplant wird. Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.

Was das für Reiseblogger heißt

Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.

  • Beschreibe deinen Reisestil konkret. „Mit dem Wohnmobil und zwei Kindern durch Skandinavien“ sagt einem Unternehmen mehr als „Reisen und Lifestyle“.
  • Zeig, dass du dort warst. Eigene Fotos, das Datum der Reise, konkrete Preise und ein Hinweis, wann du den Artikel zuletzt aktualisiert hast.
  • Spezialisiere dich. Eine Region oder eine Reiseform, über die du mehr weißt als die meisten, macht dich für Unternehmen dort interessant. In Stanicas Untersuchung haben solche Spezialisten ihre Besucher gehalten.
  • Kenne deine Besucherquellen. Wie viele Leser kommen über die Suche, über den Newsletter, über Pinterest? Nenne die Zahlen in deinem Media Kit. Wie das aussieht, steht in Media Kit erstellen: So überzeugst du Marken.
  • Bau dir Leser auf, die Google nicht brauchen. Ein Newsletter erreicht deine Leser auch nach dem nächsten Google-Update. Warum sich das lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.
  • Nenne einen Preis für deine Arbeit. Eine Einladung bezahlt die Reise. Recherche, Fotos und Text sind eine eigene Leistung.
  • Dokumentiere jede Einladung. Notiere Datum, Anbieter und Wert der Reise. Das hilft bei der Kennzeichnung und bei der Steuererklärung.

Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an.

Unsere Einschätzung

Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen. Neutral ist unser Blick also nicht.

Für Tourismusregionen, Unterkünfte, Veranstalter und Ausrüster gehören Reiseblogs zu den passendsten Partnern im Blog-Marketing. Ihre Leser planen eine Reise und lesen ausführlich. Ein guter Bericht wird über mehrere Saisons gefunden. Die Suchreichweite allein ist aber unsicherer geworden, seit Google und KI-Assistenten Reisepläne selbst zusammenstellen. Wir würden bei der Auswahl heute stärker auf Spezialwissen und eigene Erfahrung achten als auf Besucherzahlen. Ein Blog, der seit zehn Jahren über die Alpen schreibt und dessen Leser ihm per Newsletter folgen, kann einer Alpenregion mehr bringen als ein Blog mit dreimal so vielen Besuchern und einer Liste der zehn schönsten Orte Europas.

Passende Reiseblogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Reiseblogs für Kooperationen finden. Im Katalog kannst du auch nach Sprache filtern. Wie Buchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise. Für Foodblogs gibt es einen eigenen Leitfaden: Foodblogs finden: Kriterien für echte Kooperationen.

Mit welchem Reiseblog hast du schon gut zusammengearbeitet, und woran hast du gemerkt, dass er passt? Bloggst du selbst über Reisen, interessiert uns, wie sich deine Besucherzahlen seit den KI-Übersichten verändert haben. Schreib es uns in die Kommentare.

Quellen

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