Haustier-Blogs finden: Kriterien für tiergerechte Kooperationen

Haustier-Blogs finden: Kriterien für tiergerechte Kooperationen

Das Wichtigste in Kürze:

  • In 43 Prozent der Haushalte in Deutschland lebt laut IVH und ZZF mindestens ein Tier. Katzen leben in 24 Prozent der Haushalte, Hunde in jedem fünften.
  • Im Katalog von trusted blogs sind 133 Blogs dem Thema Haustiere zugeordnet. Sie sind in der Google-Suche etwas sichtbarer als der Durchschnitt aller Blogs (Stand 31.10.2026).
  • Prüfe sechs Punkte: Tierart, Top-Keyword, Sachkunde, Tierwohl, ehrliche Tests und Leserinnen und Leser, die mitreden.
  • Haustier-Blogs verlangen im Median 200 Euro für einen Artikel, genauso viel wie alle Blogs im Katalog.
  • Werbung für Futter darf nicht behaupten, Krankheiten zu verhindern, zu behandeln oder zu heilen. Das gilt auch für Erfahrungsberichte, die ein Hersteller in seiner Werbung nutzt.
Drei Menschen besprechen am Tisch Zahlen auf einem Tablet

Warum Haustier-Blogs für Unternehmen interessant sind

In 43 Prozent der Haushalte in Deutschland lebt mindestens ein Heimtier. Laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) waren es 2025 insgesamt 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel, dazu Zierfische und Terrarientiere. Die Katze liegt mit 15,7 Millionen Tieren vorn, es folgen 10 Millionen Hunde.

Die Branche setzte 2025 knapp 7 Milliarden Euro um. Rund 4,3 Milliarden Euro davon entfielen auf Fertignahrung im stationären Handel, online kamen gut 1,5 Milliarden Euro für alle Heimtierprodukte dazu.

Wer ein Tier hat, sucht ständig Antworten: Welches Futter verträgt meine Katze? Welches Geschirr zieht nicht? Wo darf der Hund mit in den Urlaub?

Haustier-Blogs beantworten solche Fragen aus dem Alltag mit dem eigenen Tier, oft über Jahre und mit vielen Fotos. Das macht sie zu Partnern für Hersteller von Futter und Zubehör, Tierversicherungen, Hundeschulen, tierfreundliche Unterkünfte, Reiseanbieter und Apps für Tierhalter.

Haustier-Blogs im Katalog von trusted blogs

133 Blogs im Katalog sind dem Thema Haustiere zugeordnet, 115 davon schreiben auf Deutsch. Das sind 86 Prozent, über alle Themen sind es 83 Prozent.

Bei 56 Blogs ist Haustiere das Hauptthema, das sind 42 Prozent. Am häufigsten steht das Thema zusammen mit Reisen & Outdoor (42 Blogs), Heimwerk & Garten (31), Gesundheit & Wellness (28), Hobby & Lifestyle (26) sowie Essen & Kochen (26). Reisen mit Hund ist ein eigenes kleines Genre.

In der Google-Suche sind Haustier-Blogs etwas sichtbarer als der Durchschnitt. 74 Prozent haben einen Schätzwert für Suchzugriffe, über alle Themen sind es 72 Prozent. Der Median dieser sichtbaren Blogs liegt bei rund 810 Zugriffen im Monat, über alle Themen bei rund 610.

43 Haustier-Blogs kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat, ein typischer Blog aus dieser Gruppe auf rund 3.700 (Median, Stand 31.10.2026). Diese Zahlen sind Schätzungen, die unser Datenanbieter DataForSEO aus den Google-Platzierungen eines Blogs ableitet. Wie viele Menschen einen Blog tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.

Frau prüft am Schreibtisch einen Haustier-Blog und eine Checkliste, eine Katze liegt neben der Tastatur

Sechs Kriterien für einen passenden Haustier-Blog

Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Haustier-Blogs kommen diese sechs Punkte dazu.

1. Die richtige Tierart und Lebenslage

Haustier ist nicht gleich Haustier. In unserem Katalog gibt es Blogs über Hunde, Katzen, Pferde, Wellensittiche, Schildkröten und Aquarien, dazu mehrere Blogs über Reisen mit Hund. Ein Hersteller von Katzenstreu braucht einen Katzenblog, ein Anbieter von Pferdeversicherungen einen Blog aus dem Stall.

Die Kategorien und die letzten Beiträge zeigen schnell, welche Tiere im Haushalt leben und in welcher Lebensphase sie sind. Im Katalog kombinierst du dafür das Thema mit der KI-Suche, etwa Haustiere und „Wohnungskatze“.

2. Ein Top-Keyword, das zum Thema passt

Das Top-Keyword ist der Suchbegriff mit dem höchsten Suchvolumen, für den ein Blog bei Google rankt. Bei Blogs mit Hauptthema Haustiere lautet es etwa „aquarium als raumteiler einrichten“, „äste für wellensittiche“, „anti zug geschirr testsieger“ oder „katzenklappe fenster“. Bei anderen Profilen im Thema stehen Cafés, Rezepte oder Urlaubsziele vorn, dort kommen die meisten Besucher mit anderen Fragen.

Im Profil eines Blogs bei trusted blogs siehst du sein Top-Keyword mit der aktuellen Google-Position, dazu den geschätzten Traffic und die Zahl der Suchbegriffe, für die er rankt. Was die Kennzahlen bedeuten, erklärt der Hilfeartikel SEO-Kennzahlen.

3. Sachkunde, die sich nachprüfen lässt

Ein guter Haustier-Blog sagt, woher das Wissen kommt: Tiermedizin, Pferdewirtschaft, Zucht oder jahrelange Haltung. Wer gewerbsmäßig Hunde für andere ausbildet, braucht laut § 11 Tierschutzgesetz eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Ein Hundetrainer im Blog kann also sagen, ob er sie hat.

Achte außerdem darauf, ob der Blog bei Ernährung und Krankheiten Quellen nennt und bei Beschwerden zum Tierarzt rät.

4. Tierwohl vor Produkt

Achte darauf, wie ein Blog mit Produkten umgeht. Stellt er sein Tier für jedes Foto in Szene oder zeigt er, wie es im Alltag lebt? Ein Blog, der ein Spielzeug ablehnt, weil sein Hund es zerlegt, oder ein Futter absetzt, weil die Katze es nicht verträgt, ist ein glaubwürdiger Partner.

5. Ehrliche Tests

Ein Futter zeigt erst nach Wochen, ob es vertragen wird, ein Hundebett erst nach Monaten, ob es hält. Gute Haustier-Blogs testen lange, zeigen Vorher und Nachher und schreiben auch über Schwächen. Prüfe, ob ein Blog Werbung und Affiliate-Links kennzeichnet.

6. Leserinnen und Leser, die mitreden

Kommentare mit Fragen zu Futter, Erziehung oder Reisen zeigen, dass ein Blog gelesen wird und sein Publikum ihm vertraut. Ein Newsletter ist ein weiteres gutes Zeichen. Frag den Blogger, wer seine Leserinnen und Leser sind: Ersthalter mit Welpen, erfahrene Reiter oder Aquarianer.

Besprechung zu einer Kooperation mit Futternapf, Hundegeschirr und Unterlagen auf dem Tisch, im Hintergrund ein Hund

So startest du eine Kooperation mit einem Haustier-Blog

Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für eine neue Futtersorte, Bestellungen über einen Rabattcode oder Buchungen in einer hundefreundlichen Unterkunft. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen.

Was ein Beitrag kostet

Im Katalog von trusted blogs liegt der Basispreis der 133 Haustier-Blogs im Median bei 200 Euro für einen Artikel, genau wie über alle Blogs. Die mittlere Hälfte verlangt zwischen 150 und 300 Euro (Stand 31.10.2026).

Die Preise legen die Blogger selbst fest, und die Stärke der Domain macht einen Unterschied. Bei einem Domain Rank unter 20 liegt der Median bei 160 Euro, zwischen 20 und 39 bei 200 Euro, zwischen 40 und 59 bei 250 Euro. Weitere Preisdaten stehen in Was kostet ein Blogartikel? Preise aus 2.480 Blogs.

Ein Briefing, das Tier und Recht ernst nimmt

Ein gutes Briefing liefert dem Blogger alles, was er für einen ehrlichen Beitrag braucht:

  • Fakten: Zusammensetzung, Fütterungsempfehlung, für welche Tierart und welches Alter das Produkt gedacht ist.
  • Genug Zeit: Plane für den Test mehrere Wochen ein. Eine Futterumstellung braucht Zeit.
  • Keine Heilversprechen: Gib keine Formulierungen vor, nach denen ein Futter Krankheiten vorbeugt, lindert oder heilt. Warum, steht im nächsten Kapitel.
  • Ein Nein ist erlaubt: Verträgt das Tier das Produkt nicht oder mag es nicht, bricht der Blogger den Test ab. Vereinbare vorab, was dann mit dem Beitrag passiert.
  • Freiheit: Das Urteil bleibt beim Blogger. Vereinbare, dass du sachliche Fehler korrigieren darfst.

Briefing, Linktyp und Honorar legst du bei trusted blogs mit der Buchung fest. Weitere Absprachen, etwa zum Abbruch eines Tests, klärt ihr im Kooperations-Chat.

Formate, die bei Haustier-Blogs funktionieren

  • Langzeittest: Der Blogger nutzt Futter, Geschirr oder GPS-Tracker über mehrere Wochen und berichtet, auch über Schwächen.
  • Ratgeber mit Produktbeispiel: Ein Beitrag über die Erstausstattung für Welpen oder eine artgerechte Volierengestaltung, in dem dein Produkt eine von mehreren Lösungen ist.
  • Reise mit Tier: Ein Bericht über Anreise, Unterkunft und Ausflüge mit Hund, ehrlich bis zu den Regeln am Strand.
  • Interview: Ein Gespräch mit deiner Tierärztin oder deinem Ernährungsexperten über häufige Fragen von Tierhaltern.
  • Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Ratgeber zu deinem Thema, kann ein Abschnitt zu deinem Produkt dort sinnvoll sein. Laut Leitfaden der Medienanstalten muss auch eine Erwähnung oder ein Link im Rahmen einer werblichen Kooperation als Werbung gekennzeichnet werden.

Viele Haustier-Blogs schreiben auch über Haus und Garten, im Katalog sind es 31. Für Themen wie Gehege, Teiche oder Katzennetze gibt es einen eigenen Leitfaden: Heimwerker- und Garten-Blogs finden: Kriterien für praxisnahe Kooperationen.

Zwei Frauen besprechen eine Futterpackung und Unterlagen an einem Stehtisch

Was für Futter, Tierarzneimittel und Erfahrungsberichte gilt

Für Werbung rund ums Tier gelten eigene Regeln. Die wichtigsten betreffen Futter und Tierarzneimittel, und sie reichen über die Verpackung hinaus. Laut Futtermittelüberwachung Bayern erfassen die Kennzeichnungsregeln der EU-Futtermittelverordnung auch Informationen im Internet, einschließlich solcher zu Werbezwecken.

Futter: gesund ja, heilend nein

Nach der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 dürfen Kennzeichnung und Aufmachung eines Futtermittels nicht irreführen, etwa durch Wirkungen, die das Futter nicht hat (Art. 11 Abs. 1). Außerdem darf nicht behauptet werden, dass ein Futtermittel eine Krankheit verhindert, behandelt oder heilt (Art. 13 Abs. 3).

Erlaubt ist nach den Beispielen der Futtermittelüberwachung etwa „Enthält Omega-3-Fettsäuren zum Erhalt gesunder Gelenke“. Nicht erlaubt sind Aussagen wie „Beugt [Krankheit] vor“ oder „Zur Linderung der Beschwerden bei [Krankheit]“.

Die Gerichte sind dabei streng. Das Landgericht Trier hat am 3. Juli 2026 Werbung für pflanzliche Wurm-Mixes und ein Muskelpulver für Hunde untersagt (Az. 7 HK O 45/25, noch nicht rechtskräftig). Die Herstellerin konnte die Wirkungen nicht belegen, und schon die Angabe, ein Produkt eigne sich „bei“ einer Erkrankung, verstand das Gericht wie „gegen“ die Erkrankung.

Auch Erfahrungsberichte zählen: Das Oberlandesgericht Schleswig hat am 3. August 2023 entschieden, dass ein Hersteller sich Erfahrungsberichte von Kundinnen zurechnen lassen muss, die er in seiner Werbung veröffentlicht (Az. 6 U 64/22). Schmerzen, Gelenkprobleme und Lahmheit wertete das Gericht als krankheitsbezogen. Ein Satz wie „Seit dem neuen Futter lahmt mein Hund nicht mehr“ gehört deshalb weder ins Briefing noch in einen Beitrag, den du als Hersteller teilst.

Tierarzneimittel: kein Thema für Werbung bei Tierhaltern

Werbung für verschreibungspflichtige Tierarzneimittel ist nur erlaubt, wenn sie sich ausschließlich an Tierärzte und an Personen richtet, die Tierarzneimittel abgeben dürfen (Art. 120 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2019/6). Ein Blogbeitrag für Hunde- und Katzenhalter scheidet dafür aus. Für alle anderen Tierarzneimittel gilt unter anderem: Die Werbung darf nicht wirken, als handle es sich um ein Futtermittel oder ein Biozid, sie darf nicht irreführen und keine übertriebenen Behauptungen enthalten (Art. 119).

Umweltaussagen: Seit September 2026 gelten strengere Verbote

Futter und Zubehör werden oft als „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ beworben. Seit dem 27. September 2026 verbietet der Anhang des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gegenüber Verbrauchern unter anderem allgemeine Umweltaussagen ohne nachgewiesene hervorragende Umweltleistung (Nr. 4a) und Klimaaussagen, die auf der Kompensation von Treibhausgasen beruhen (Nr. 4c). Auch Nachhaltigkeitssiegel ohne Zertifizierungssystem oder staatliche Festsetzung sind unzulässig (Nr. 2a).

Für das Briefing heißt das: Gib dem Blogger nur Umweltaussagen vor, die du konkret belegen kannst. Mehr zu diesem Thema steht in Nachhaltigkeits-Blogs finden: Kriterien für ehrliche Kooperationen.

Dieses Kapitel gibt den Stand vom 31.10.2026 wieder. Es ist eine Übersicht und ersetzt keine Rechtsberatung.

Kennzeichnung: „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang

Laut Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (Stand Mai 2025) gehört bei werblichen Blogartikeln die Kennzeichnung an den Beginn des Textes, also über oder direkt unter die Überschrift. Bei einem Rabattcode steht laut Leitfaden ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ in unmittelbarer Nähe des Codes, bei Affiliate-Links ein Sternchen mit Erläuterung direkt am Link.

Bei trusted blogs können Blogger optional einen Aufpreis für den Verzicht auf die Werbekennzeichnung festlegen. Werbung ohne Kennzeichnung verstößt gegen die Kennzeichnungspflicht.

trusted blogs schreibt die Kennzeichnung nicht vor, die Verantwortung liegt bei den Vertragspartnern. Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.

Links: sponsored oder nofollow

Googles Spamrichtlinien zählen ge- oder verkaufte Links, die das Ranking verbessern sollen, zu Link-Spam. Als Beispiel nennt Google ausdrücklich, dass jemand ein Produkt erhält und im Gegenzug darüber schreibt und einen Link setzt. Für Werbung und Sponsoring sind gekaufte Links laut Google in Ordnung, wenn sie das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" tragen.

Bei trusted blogs ist im Buchungsformular No-Follow voreingestellt. Einen Do-Follow-Link gibt es nur gegen Aufpreis, wenn der Blogger diese Option anbietet. Bei Haustiere haben das 22 der 133 Blogs getan, also 17 Prozent, über alle Blogs sind es 14 Prozent (Stand 31.10.2026).

Ein bezahlter Link ohne rel="sponsored" oder rel="nofollow" ist laut Google-Spamrichtlinien Link-Spam. Wie du Links bekommst, die Google gelten lässt, steht in Gewinne hochwertige Backlinks durch gezielte Blogger-Kooperationen.

Frau mit Notizbuch vor einem Bildschirm mit Kurven für Klicks und Rabattcode-Bestellungen

Woran du den Erfolg misst

Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Kooperationen mit Haustier-Blogs eignen sich vor allem diese Kennzahlen:

  • Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
  • Bestellungen oder Probepakete über einen eigenen Rabattcode
  • Buchungen über eine eigene Landingpage, wenn du Unterkünfte oder Kurse anbietest
  • Platzierung des Beitrags bei konkreten Suchbegriffen, etwa „Katzenfutter für empfindlichen Magen“ oder „Urlaub mit Hund an der Ostsee“

Miss zweimal: nach vier Wochen und nach einem halben Jahr. Tierhalter wechseln Futter vorsichtig und überlegen sich größere Anschaffungen gut. Laut IVH und ZZF sank der Umsatz mit Bedarfsartikeln und Zubehör im stationären Handel 2025 um 4,6 Prozent, größere Investitionen etwa in Hundezubehör oder Volieren wurden zurückgestellt.

Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.

Was das für dich als Haustier-Blogger heißt

Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.

  • Beschreibe Tier und Lebenslage konkret. „Zwei Wohnungskatzen, eine davon mit empfindlichem Magen“ sagt einem Unternehmen mehr als „Haustiere“.
  • Zeig, woher dein Wissen kommt. Ausbildung, Erlaubnis als Hundetrainer oder zwanzig Jahre im Stall schaffen Vertrauen bei deinem Publikum und bei Unternehmen.
  • Schreib keine Heilversprechen. Auch nicht in eigenen Worten. „Mein Hund frisst es gern und verträgt es gut“ ist ehrlich und erlaubt.
  • Sag Nein, wenn es deinem Tier nicht guttut. Auch ein abgebrochener Test ist eine ehrliche Information für dein Publikum.
  • Leg deine Interessen offen. Kennzeichne Werbung, Rabattcodes und Affiliate-Links, damit dein Publikum dir weiter vertraut.
  • Bau dir ein Publikum auf, das Google nicht braucht. Warum sich ein Newsletter lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.

Wie du Schwerpunkt, Zielgruppe und Beispiele für Unternehmen aufbereitest, steht in Media Kit erstellen: So überzeugst du Marken. Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an. Vor der Freigabe prüft trusted blogs Feed, Themen, Impressum und Mindestqualität.

Drei Menschen unterhalten sich bei einem Kaffee in der Küche, ein Hund schaut zu

Unsere Einschätzung: Das Tier entscheidet mit

Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen und behält bei jeder Buchung eine Provision ein. Neutral ist unser Blick also nicht.

Haustier-Blogs erreichen Menschen, für die ihr Tier zur Familie gehört. Sie lesen genau, fragen nach und merken schnell, wenn ein Beitrag mehr dem Produkt dient als dem Tier. Für Anbieter, die ihr Produkt ehrlich erklären und einen echten Test aushalten, sind diese Blogs deshalb gute Partner.

Wir würden einen Blog zuerst nach Tierart, Sachkunde und Umgang mit dem eigenen Tier auswählen und erst danach auf die Suchzahlen schauen. Einen Beitrag mit langem Test und begründetem Urteil halten wir für wertvoller als ein schnelles Produktfoto. Wer im Briefing auf Heilversprechen besteht, riskiert eine Abmahnung und das Vertrauen des Publikums.

Eine Einschränkung gehört dazu: Unsere Sichtbarkeitszahlen sind Schätzungen aus Google-Platzierungen und sagen nichts darüber, wie treu ein Publikum ist. Und wo die Grenze zwischen gesundheits- und krankheitsbezogener Werbung für Futter verläuft, entscheiden die Gerichte im Einzelfall.

Passende Blogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Haustier-Blogs für Kooperationen finden. Im Katalog kombinierst du das Thema mit einem Suchbegriff und filterst zusätzlich nach Sprache, SEO-Kennzahlen, Preis und Linktyp. Wie Direktbuchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise.

Für andere Themen gibt es eigene Leitfäden, etwa Gesundheitsblogs finden: Kriterien für seriöse Kooperationen.

Welcher Haustier-Blog hat dir bei einer Frage zu deinem Tier wirklich geholfen? Bloggst du selbst über deine Tiere, interessiert uns, wann du eine Kooperation schon einmal abgelehnt hast. Schreib uns deine Erfahrung in die Kommentare.

Transparenz: Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden.

Quellen

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