
Auto- und Mobilitäts-Blogs finden: Kriterien für sachkundige Kooperationen
Das Wichtigste in Kürze:
- Laut Kraftfahrt-Bundesamt fuhren Anfang 2026 erstmals mehr als 2 Millionen reine Elektroautos in Deutschland. 2025 hatte fast jeder fünfte neue Pkw einen reinen Elektroantrieb.
- Im Katalog von trusted blogs sind 114 Blogs dem Thema Automobil & Mobilität zugeordnet. Die in der Suche sichtbaren erreichen im Median rund 1.240 Zugriffe im Monat, doppelt so viele wie sichtbare Blogs über alle Themen (Stand 03.11.2026).
- Prüfe sechs Punkte: Fahrzeug und Segment, Top-Keyword, Fahrpraxis, unabhängige Tests, saubere Pflichtangaben und Leserinnen und Leser, die mitreden.
- Auto- und Mobilitäts-Blogs verlangen im Median 180 Euro für einen Artikel, 20 Euro weniger als alle Blogs im Katalog.
- Werbung für neue Pkw braucht Angaben zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und CO2-Klasse, auch im Internet. Auch ein Testwagen oder eine Pressereise kann eine Kennzeichnung als Werbung erfordern.
Warum Auto- und Mobilitäts-Blogs für Unternehmen interessant sind
Am 1. Januar 2026 waren in Deutschland rund 49,5 Millionen Pkw zugelassen, dazu gut 5 Millionen Krafträder. Das meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Ein Pkw war im Schnitt 10,9 Jahre alt.
Erstmals fuhren mehr als 2 Millionen reine Elektroautos, das sind 4,1 Prozent des Bestands.
Bei den Neuwagen geht der Wandel schneller. 2025 wurden laut KBA 2,86 Millionen Pkw neu zugelassen. 19,1 Prozent davon fahren rein elektrisch, weitere 10,9 Prozent sind Plug-in-Hybride.
Wer vor so einem Wechsel steht, hat viele Fragen: Wie weit komme ich im Winter wirklich? Lohnt sich eine Wallbox in der Tiefgarage? Welcher Fahrradträger passt auf die Anhängerkupplung?
Auto- und Mobilitäts-Blogs beantworten solche Fragen aus eigener Erfahrung, oft mit Messwerten und Fotos aus dem Alltag. Das macht sie zu Partnern für Hersteller und Autohäuser, Anbieter von Zubehör und Reifen, Versicherungen, Werkstattketten, Lade- und Carsharing-Dienste, Wohnmobilvermieter und Fahrradhändler.
Auto- und Mobilitäts-Blogs im Katalog von trusted blogs
114 Blogs in unserem Katalog sind dem Thema Automobil & Mobilität zugeordnet, 94 davon schreiben auf Deutsch. Das sind 82 Prozent, über alle Themen sind es 83 Prozent.
Bei 66 Blogs ist Automobil & Mobilität das Hauptthema, das sind 58 Prozent. Am häufigsten steht das Thema zusammen mit Reisen & Outdoor (50 Blogs), Technologie & Digitales (25), Hobby & Lifestyle (15) sowie Marketing & Business (14). Camping mit Wohnmobil und Wohnwagen ist ein eigenes kleines Genre.
In der Google-Suche zeigt sich ein gemischtes Bild. 66 Prozent der Blogs haben einen Schätzwert für Suchzugriffe, über alle Themen sind es 72 Prozent. Die sichtbaren Blogs erreichen dafür mehr: Ihr Median liegt bei rund 1.240 Zugriffen im Monat, über alle Themen bei rund 620.
38 Auto- und Mobilitäts-Blogs kommen auf mindestens 1.000 geschätzte Suchzugriffe im Monat, ein typischer Blog aus dieser Gruppe auf rund 7.100 (Median, Stand 03.11.2026). Auch die Domains sind etwas stärker, der Domain Rank liegt im Median bei 35, über alle Blogs bei 31.
Diese Zahlen sind Schätzungen, die unser Datenanbieter DataForSEO aus den Google-Platzierungen eines Blogs ableitet. Wie viele Menschen einen Blog tatsächlich lesen, weiß nur der Betreiber.
Sechs Kriterien für einen passenden Auto- und Mobilitäts-Blog
Die Grundlagen gelten für jeden Blog: ein Impressum, ein Mensch hinter den Texten, regelmäßige Beiträge. Sie stehen in Geprüfte Blogs erkennst du als sichere Kooperationspartner. Für Auto- und Mobilitäts-Blogs kommen diese sechs Punkte dazu.
1. Das richtige Fahrzeug und Segment
Mobilität ist ein weites Feld. In unserem Katalog gibt es Blogs über Neuwagen und Sportwagen, Elektroautos, Motorräder, Wohnmobile und Wohnwagen, Lkw und Logistik, E-Bikes und Rennräder, dazu Blogs über Tuning und Oldtimer. Ein Anbieter von Wallboxen braucht einen Blog, der elektrisch fährt, ein Hersteller von Motorradbekleidung einen Blog, der auf Tour geht.
Die Kategorien und die letzten Beiträge zeigen schnell, welche Fahrzeuge der Blogger selbst bewegt und wofür. Im Katalog kombinierst du dafür das Thema mit der KI-Suche, etwa Automobil & Mobilität und „Wallbox“.
2. Ein Top-Keyword, das zum Thema passt
Das Top-Keyword ist der Suchbegriff mit dem höchsten Suchvolumen, für den ein Blog bei Google rankt. Bei Blogs mit Hauptthema Automobil & Mobilität lautet es etwa „anti schlinger kupplung wohnwagen“, „motorrad reisebericht“, „bremssattel folieren“ oder „getaround carsharing“. Bei anderen Profilen im Thema stehen Filmkulissen, Apotheken oder Prominente vorn, dort kommen die meisten Besucher mit anderen Fragen.
Im Profil eines Blogs bei trusted blogs siehst du sein Top-Keyword mit der aktuellen Google-Position, dazu den geschätzten Traffic und die Zahl der Suchbegriffe, für die er rankt. Was die Kennzahlen bedeuten, erklärt der Hilfeartikel SEO-Kennzahlen.
3. Fahrpraxis, die sich nachprüfen lässt
Ein guter Auto- und Mobilitäts-Blog sagt, woher das Wissen kommt: eine Ausbildung in der Kfz-Technik, die Arbeit in Werkstatt oder Fahrschule, Motorsport oder viele Jahre und Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug.
Achte außerdem darauf, ob der Blog Verbrauch und Reichweite aus eigenen Fahrten nennt und dazuschreibt, unter welchen Bedingungen er gemessen hat, etwa im Winter, auf der Autobahn oder mit Anhänger.
4. Unabhängige Tests
Achte darauf, wie ein Blog mit Testwagen umgeht. Sagt er, wer das Fahrzeug gestellt hat und wie lange er es fahren durfte? Nennt er Schwächen, etwa eine geringe Ladeleistung, ein umständliches Bediensystem oder zu wenig Zuladung?
Ein Blog, der auch Kritik veröffentlicht, ist ein glaubwürdiger Partner. Prüfe, ob er Werbung und Affiliate-Links kennzeichnet.
5. Saubere Pflichtangaben in früheren Beiträgen
Werbung für neue Pkw braucht Angaben zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und CO2-Klasse. Was genau gilt, steht im übernächsten Kapitel.
Sieh dir die gekennzeichneten Kooperationen eines Blogs über neue Modelle an. Stehen die Werte dort, wo zum ersten Mal von Leistung oder Beschleunigung die Rede ist, kennt der Blogger die Regeln schon.
6. Leserinnen und Leser, die mitreden
Kommentare mit Fragen zu Reichweite, Wartungskosten oder Stellplätzen zeigen, dass ein Blog gelesen wird und sein Publikum ihm vertraut. Ein Newsletter ist ein weiteres gutes Zeichen. Frag den Blogger, wer seine Leserinnen und Leser sind: Pendler vor dem Umstieg aufs Elektroauto, Familien mit Wohnmobil oder Schrauber mit einem Oldtimer in der Garage.
So startest du eine Kooperation mit einem Auto- und Mobilitäts-Blog
Leg zuerst fest, was die Kooperation erreichen soll: Bekanntheit für ein neues Modell, Anfragen für Probefahrten, Bestellungen über einen Rabattcode oder Buchungen bei einer Wohnmobilvermietung. Danach richten sich Blog, Format und Messung. Wie du Ziel, Budget und Briefing Schritt für Schritt planst, steht in Kooperationen mit Bloggern erfolgreich planen.
Was ein Beitrag kostet
Im Katalog von trusted blogs liegt der Basispreis der 114 Auto- und Mobilitäts-Blogs im Median bei 180 Euro für einen Artikel, über alle Blogs bei 200 Euro. Die mittlere Hälfte verlangt zwischen 140 und rund 275 Euro (Stand 03.11.2026).
Die Preise legen die Blogger selbst fest, und die Stärke der Domain macht einen Unterschied. Bei einem Domain Rank unter 20 liegt der Median bei 140 Euro, zwischen 20 und 39 bei 150 Euro, zwischen 40 und 59 bei 220 Euro. Weitere Preisdaten stehen in Was kostet ein Blogartikel? Preise aus 2.480 Blogs.
Ein Briefing, das Technik und Recht ernst nimmt
Ein gutes Briefing liefert dem Blogger alles, was er für einen ehrlichen Beitrag braucht:
- Fakten: Modell, Ausstattung, Preis und technische Daten. Bei neuen Pkw gehören die Werte zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und CO2-Klasse dazu, fertig formuliert. Warum, steht im nächsten Kapitel.
- Genug Zeit: Plane für einen Testwagen mindestens eine Woche ein, für einen Langzeittest mehrere Wochen. Reichweite und Verbrauch zeigen sich erst im Alltag.
- Klare Absprachen: Halte fest, wer Versicherung, Laden oder Tanken und mögliche Schäden übernimmt und ob der Blogger Mitfahrer oder einen Anhänger mitnehmen darf.
- Sicherheit vor Show: Gib keine Szenen vor, die zu riskantem Fahren einladen. Fahrbilder entstehen im Rahmen der Verkehrsregeln oder auf einer abgesperrten Strecke.
- Freiheit: Das Urteil bleibt beim Blogger. Vereinbare, dass du sachliche Fehler korrigieren darfst.
Briefing, Linktyp und Honorar legst du bei trusted blogs mit der Buchung fest. Weitere Absprachen, etwa zur Übergabe des Testwagens, klärt ihr im Kooperations-Chat.
Formate, die bei Auto- und Mobilitäts-Blogs funktionieren
- Alltagstest: Der Blogger fährt ein Auto, ein E-Bike oder einen Motorroller ein bis vier Wochen im eigenen Alltag und berichtet über Verbrauch, Platz und Schwächen.
- Reise mit Fahrzeug: Ein Bericht über eine Tour mit Elektroauto, Wohnmobil oder Motorrad, mit Ladestopps, Stellplätzen und Kosten.
- Ratgeber mit Produktbeispiel: Ein Beitrag über Winterreifen, Wallboxen oder Fahrradträger, in dem dein Produkt eine von mehreren Lösungen ist.
- Kostenvergleich: Eine nachvollziehbare Rechnung, was ein Kilometer mit Verbrenner, Elektroauto oder Carsharing kostet, hilft Leserinnen und Lesern bei der Entscheidung.
- Interview: Ein Gespräch mit deinem Werkstattmeister oder deiner Produktmanagerin über häufige Fragen von Fahrerinnen und Fahrern.
- Ergänzung eines bestehenden Artikels: Hat ein Blog schon einen gut platzierten Ratgeber zu deinem Thema, kann ein Abschnitt zu deinem Produkt dort sinnvoll sein. Laut Leitfaden der Medienanstalten muss auch eine Erwähnung oder ein Link im Rahmen einer werblichen Kooperation als Werbung gekennzeichnet werden.
Viele Auto- und Mobilitäts-Blogs schreiben auch über Reisen, im Katalog sind es 50. Für Touren, Camping und Unterkünfte gibt es einen eigenen Leitfaden: Reiseblogs finden: Kriterien für passende Kooperationen.
Was für Neuwagen-Werbung, Testwagen und Umweltaussagen gilt
Für Werbung rund ums Auto gelten eigene Regeln. Die wichtigsten stehen in der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Sie gilt ausdrücklich auch für Werbung im Internet, „einschließlich Werbung in sozialen Medien und in Online-Videoportalen“ (§ 5 Abs. 2).
Neue Pkw: Verbrauch, CO2-Emissionen und CO2-Klasse gehören dazu
Nach § 5 Abs. 1 Pkw-EnVKV müssen Hersteller und Händler, die Werbeschriften „erstellen, erstellen lassen, weitergeben oder auf andere Weise verwenden“, sicherstellen, dass darin Angaben über den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und die CO2-Klassen der beworbenen Modelle neuer Pkw stehen. Die CO2-Klasse kam mit der Änderung vom 19. Februar 2024 dazu (BGBl. 2024 I Nr. 50).
Bei Werbung im Internet müssen die Angaben in dem Augenblick zur Kenntnis gelangen, in dem erstmals Informationen zur Motorisierung angezeigt werden, „zum Beispiel zu Motorleistung, Hubraum oder Beschleunigung“ (Anlage 4 Teil II Nr. 2). Auch ohne solche Informationen müssen die Angaben mitgeteilt werden.
Als neu gilt ein Pkw, der noch nicht zu einem anderen Zweck als dem des Weiterverkaufs oder der Auslieferung verkauft worden ist. Bei einem typgenehmigten Pkw ist davon auszugehen, wenn seine Erstzulassung nicht länger als acht Monate zurückliegt oder er höchstens 1.000 Kilometer gefahren ist (§ 2 Nr. 2). Die Verordnung gilt nur für Pkw. Motorräder, Lkw und Fahrräder fallen nicht darunter, Wohnmobile als Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung ebenfalls nicht (§ 2 Nr. 1).
Fehlende Angaben werden abgemahnt. Das Oberlandesgericht Köln hat am 17. April 2026 die Verurteilung eines Autohauses bestätigt, das im Internet für zwei Neuwagen geworben hatte (Az. 6 U 104/25). Bei einem Modell fehlte die CO2-Klasse, beim anderen fehlten alle drei Angaben. Das Autohaus muss die Werbung unterlassen und dem klagenden Verband die Abmahnkosten erstatten.
Für eine Kooperation heißt das: Beauftragst du als Hersteller oder Händler einen Beitrag über ein neues Modell, liefere die Pflichtangaben im Briefing mit und vereinbare, an welcher Stelle sie stehen.
Testwagen und Pressereisen: Auch das kann Werbung sein
Viele Beiträge über Autos entstehen mit einem Testwagen oder nach einer Fahrveranstaltung des Herstellers. Laut Leitfaden der Medienanstalten kann auch „das Überlassen zugesandter Produkte (z. B. Kosmetik, Schmuck), die Übernahme von Reisekosten oder die Einladung zu Events“ eine Gegenleistung im Rahmen einer Kooperation darstellen.
Ist die Motivation für einen Beitrag dadurch nicht gänzlich unabhängig, ist die Erwähnung des Produkts nach dem Leitfaden Werbung. Ist die Veröffentlichung an Vereinbarungen, Bedingungen oder Erwartungen geknüpft, sieht der Leitfaden eine Kennzeichnung vor, auch wenn kein Geld fließt. Das gilt für den Testwagen ebenso wie für die Einladung zur Präsentation eines neuen Modells.
Umweltaussagen: Seit September 2026 gelten strengere Verbote
Autos, E-Bikes und Mobilitätsangebote werden oft als „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ beworben. Seit dem 27. September 2026 verbietet der Anhang des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gegenüber Verbrauchern unter anderem allgemeine Umweltaussagen ohne nachgewiesene hervorragende Umweltleistung (Nr. 4a) und Klimaaussagen, die auf der Kompensation von Treibhausgasen beruhen (Nr. 4c). Auch Nachhaltigkeitssiegel ohne Zertifizierungssystem oder staatliche Festsetzung sind unzulässig (Nr. 2a).
Für das Briefing heißt das: Gib dem Blogger nur Umweltaussagen vor, die du konkret belegen kannst. Mehr zu diesem Thema steht in Nachhaltigkeits-Blogs finden: Kriterien für ehrliche Kooperationen.
Dieses Kapitel gibt den Stand vom 03.11.2026 wieder. Es ist eine Übersicht und ersetzt keine Rechtsberatung.
Kennzeichnung: „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang
Laut Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung (Stand Mai 2025) gehört bei werblichen Blogartikeln die Kennzeichnung an den Beginn des Textes, also über oder direkt unter die Überschrift. Bei einem Rabattcode steht laut Leitfaden ein deutlich lesbares „Werbung“ oder „Anzeige“ in unmittelbarer Nähe des Codes, bei Affiliate-Links ein Sternchen mit Erläuterung direkt am Link.
Bei trusted blogs können Blogger optional einen Aufpreis für den Verzicht auf die Werbekennzeichnung festlegen. Werbung ohne Kennzeichnung verstößt gegen die Kennzeichnungspflicht.
trusted blogs schreibt die Kennzeichnung nicht vor, die Verantwortung liegt bei den Vertragspartnern. Weitere Fälle stehen in Kennzeichnungspflicht bei Blog-Kooperationen: Das musst du wissen.
Links: sponsored oder nofollow
Googles Spamrichtlinien zählen ge- oder verkaufte Links, die das Ranking verbessern sollen, zu Link-Spam. Als Beispiel nennt Google ausdrücklich, dass jemand ein Produkt erhält und im Gegenzug darüber schreibt und einen Link setzt. Für Werbung und Sponsoring sind gekaufte Links laut Google in Ordnung, wenn sie das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" tragen.
Bei trusted blogs ist im Buchungsformular No-Follow voreingestellt. Einen Do-Follow-Link gibt es nur gegen Aufpreis, wenn der Blogger diese Option anbietet.
Bei Automobil & Mobilität haben das 14 der 114 Blogs getan, also 12 Prozent, über alle Blogs sind es 14 Prozent (Stand 03.11.2026). Über alle Blogs, die diese Option anbieten, liegt der Aufpreis im Schnitt bei rund 114 Euro.
Ein bezahlter Link ohne rel="sponsored" oder rel="nofollow" ist laut Google-Spamrichtlinien Link-Spam. Wie du Links bekommst, die Google gelten lässt, steht in Gewinne hochwertige Backlinks durch gezielte Blogger-Kooperationen.
Woran du den Erfolg misst
Leg vor dem Start fest, woran ihr den Erfolg messt, und sprich das mit dem Blogger ab. Für Kooperationen mit Auto- und Mobilitäts-Blogs eignen sich vor allem diese Kennzahlen:
- Klicks auf deine Seite über einen Link mit Kampagnenparametern
- Anfragen für Probefahrten über eine eigene Landingpage
- Bestellungen oder Anmeldungen über einen eigenen Rabattcode, etwa für Zubehör, Reifen oder einen Carsharing-Dienst
- Platzierung des Beitrags bei konkreten Suchbegriffen, etwa „Wallbox Tiefgarage Mietwohnung“ oder „Wohnmobil mieten mit Hund“
Miss zweimal: nach vier Wochen und nach einem halben Jahr. Ein Auto kauft niemand nebenbei, und ein guter Ratgeber wird über Monate gefunden, etwa vor dem nächsten Reifenwechsel oder der nächsten Campingsaison.
Welche Kennzahl zu welchem Ziel passt, steht ausführlicher in Blog- oder Influencer-Marketing: Was passt zu dir.
Was das für dich als Auto- und Mobilitäts-Blogger heißt
Wenn Unternehmen nach diesen Kriterien auswählen, kannst du dich darauf einstellen.
- Beschreibe Fahrzeug und Alltag konkret. „Pendler mit elektrischem Kompaktwagen, 60 Kilometer am Tag, Laden in der Tiefgarage“ sagt einem Unternehmen mehr als „Autos“.
- Zeig deine Fahrpraxis. Eigene Verbrauchswerte, gefahrene Kilometer und die Bedingungen deiner Messung schaffen Vertrauen bei deinem Publikum und bei Unternehmen.
- Frag nach den Pflichtangaben. Geht es um ein neues Pkw-Modell, lass dir Energieverbrauch, CO2-Emissionen und CO2-Klasse vom Auftraggeber geben und setz sie dorthin, wo du zum ersten Mal Leistung oder Beschleunigung nennst.
- Leg deine Interessen offen. Kennzeichne Werbung, Testwagen, Rabattcodes und Affiliate-Links, damit dein Publikum dir weiter vertraut.
- Bleib bei Fahrszenen vorsichtig. Gute Bilder entstehen auch ohne Tempo und Risiko.
- Bau dir ein Publikum auf, das Google nicht braucht. Warum sich ein Newsletter lohnt, steht in Deine E-Mail-Liste bringt dir mehr als Follower.
Wie du Schwerpunkt, Zielgruppe und Beispiele für Unternehmen aufbereitest, steht in Media-Kit erstellen: So überzeugst du Marken. Deinen Blog meldest du über die Seite für Blogger an. Vor der Freigabe prüft trusted blogs Feed, Themen, Impressum und Mindestqualität.
Unsere Einschätzung: Erfahrung zählt mehr als das Datenblatt
Vorweg: trusted blogs vermittelt Blog-Kooperationen und behält bei jeder Buchung eine Provision ein. Neutral ist unser Blick also nicht.
Auto- und Mobilitäts-Blogs erreichen Menschen vor einer großen Entscheidung. Sie wollen wissen, wie sich ein Fahrzeug im Alltag bewährt, etwa bei Kälte, mit voller Beladung oder auf langen Strecken.
Für Anbieter, die ihr Produkt einem echten Test aussetzen, sind diese Blogs deshalb gute Partner.
Wir würden einen Blog zuerst nach Fahrzeugart, Fahrpraxis und Umgang mit Testwagen auswählen und erst danach auf die Suchzahlen schauen. Einen Alltagstest mit eigenen Messwerten halten wir für wertvoller als eine Fotostrecke vom Pressetermin. Wer bei einem neuen Modell die Pflichtangaben weglässt, riskiert eine Abmahnung.
Eine Einschränkung gehört dazu: Unsere Sichtbarkeitszahlen sind Schätzungen aus Google-Platzierungen und sagen nichts darüber, wie treu ein Publikum ist. Und die Pkw-EnVKV nennt Hersteller und Händler. Wie weit sie bei Beiträgen von Bloggern reicht, die selbst keine Autos verkaufen, hängt vom Einzelfall ab.
Passende Blogs mit ihren Kennzahlen findest du auf unserer Themenseite Auto- und Mobilitäts-Blogs für Kooperationen finden. Im Katalog kombinierst du das Thema mit einem Suchbegriff und filterst zusätzlich nach Sprache, SEO-Kennzahlen, Preis und Linktyp. Wie Direktbuchung und Ausschreibung ablaufen, steht in Blog-Kooperationen findest du ohne Kaltakquise.
Für andere Themen gibt es eigene Leitfäden, etwa Tech-Blogs finden: Kriterien für passende Kooperationen für Apps, Navigation und Ladetechnik.
Welcher Auto- oder Mobilitäts-Blog hat dir vor einer Kaufentscheidung wirklich geholfen? Bloggst du selbst über Fahrzeuge, interessiert uns, wie du mit Testwagen umgehst. Schreib uns deine Erfahrung in die Kommentare.
Transparenz: Auch dieser Artikel ist mit KI-Unterstützung entstanden.
Quellen
- Kraftfahrt-Bundesamt: Fahrzeugbestand am 1. Januar 2026 (Pressemitteilung Nr. 09/2026 vom 03.03.2026)
- Kraftfahrt-Bundesamt: Fahrzeugzulassungen im Dezember 2025, Jahresbilanz (Pressemitteilung Nr. 01/2026 vom 06.01.2026)
- Bundesministerium der Justiz: Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung, §§ 2 und 5, Anlage 4 (zuletzt geändert am 02.03.2026, BGBl. 2026 I Nr. 55, abgerufen am 03.11.2026)
- Bundesgesetzblatt: Zweite Verordnung zur Änderung der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (19.02.2024, BGBl. 2024 I Nr. 50)
- Digital Trademarks: OLG Köln: Online-Inserate für Neuwagen müssen Energie- und CO2-Daten enthalten (18.05.2026, zu OLG Köln, Urteil vom 17.04.2026, 6 U 104/25)
- Verordnung (EU) 2018/858 über die Genehmigung und die Marktüberwachung von Kraftfahrzeugen: Anhang I Teil A Nr. 5, Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung (30.05.2018)
- Bundesministerium der Justiz: Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Anhang (zu § 3 Absatz 3) (abgerufen am 03.11.2026)
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche (zuletzt aktualisiert am 02.09.2026)
- Die Medienanstalten: Leitfaden Werbekennzeichnung bei Online-Medien (Mai 2025)
- trusted blogs: Marktpreis-Statistik der freigeschalteten Blogs mit Preisangabe, SEO-Kennzahlen des Katalogs nach Thema (Schätzwerte von DataForSEO) sowie Katalog der freigegebenen Blogs nach Thema, Hauptthema, Sprache, Top-Keyword, Domain Rank und Linktyp (Stand 03.11.2026)