Spiritueller Blog für bewusstes Sein im digitalen Alltag
Dein spiritueller Blog: Inspiration für Meditation, persönliche Entwicklung und Balance in der digitalen Welt. Fundiert und alltagstauglich.
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Beiträge (18)

Eine Website zum Geburtstag
Ich sitze am Küchentisch, irgendwo in Süddeutschland. Draußen wird es langsam dunkel. Und vor mir sitzt Jasmina und überlegt, wie ihre Website heißen könnte. Es ist einer dieser kleinen Momente, wir genießen die Zeit zusammen und merken gleichzeitig, dass sich etwas verschiebt. Ein Name ist schnell

Nicht gut genug? Wie ich aufhörte, das zu glauben
Manchmal, wenn es beim Meditieren still wird, taucht ein Satz auf. Er kommt leise, fast beiläufig, und er sagt: Du bist nicht gut genug. Wie eine alte Bekannte, die sich für einen Moment wieder ans Fenster stellt und hereinschaut, sage ich ihn zu mir selbst. Ich kenne diesen Satz lange. Er stammt au

Blogparade: Welche Geschichte über dich selbst hast du losgelassen?
Es gibt Sätze, die du jahrelang über dich selbst sagst, ohne sie je zu prüfen. „Ich bin nicht der Typ dafür.“ „Dafür bin ich zu spät dran.“ „Das können andere besser.“ Sie klingen wie Tatsachen, dabei sind es Geschichten. Irgendwann fällt eine davon weg, und du stehst trotzdem. Was danach kommt, ist

Zur Ruhe kommen: Warum Netflix keine Me-Time ist
Es ist schon spät, und auf dem Bildschirm läuft schon die Frage, ob ich weiterschauen möchte. Noch fünf Sekunden, dann startet die nächste Folge von allein. Ich schaue gern koreanische Serien, manchmal japanische oder chinesische, und ich kenne den Moment genau, in dem aus einem Abend ein Sog wird.

Frau Shibatas geniale Idee: Wie eine Lüge Wahrheit zeigt
Was, wenn eine Lüge dir zeigt, wie unecht dein Leben eigentlich ist? Emi Yagis Roman stellt diese Frage, ohne sie zu beantworten. Und genau das macht ihn so gut. „Frau Shibatas geniale Idee“ ist ein japanischer Roman. Still, leicht absurd, voll feiner Beobachtungen. Auf den ersten Blick eine Geschic

Was passiert im Gehirn beim Meditieren?
Was die Neurowissenschaft wirklich zeigt Irgendwann in meiner Meditationspraxis ist mir etwas Subtiles aufgefallen. Ein Gedanke tauchte auf, und statt mitzuschwimmen, bemerkte ich ihn einfach. Da ist ein Gedanke. Und dann war er weg. Damals, 2008, las ich erstmals von meditierenden Mönchen, deren Ge

Nach dem Buchlaunch: Wenn es draußen ist
Field Note: In der Zeit des Buchlaunches Ich saß bei der Friseurin und schaute ihr beim Schneiden zu. Unsere Blicke trafen sich im Spiegel und sie fragte: „Sag mal, bist du nun richtig glücklich, weil du ein Buch veröffentlicht hast?“ Ich musste erst einmal in mich hineinhorchen. Ich kannte die Antw

Säkularer Buddhismus – was bleibt ohne Religion?
Manchmal beginnt ein Weg nicht mit einer Antwort, sondern mit einem leisen Unbehagen. Bei mir war es kein klarer Entschluss, mich dem Buddhismus zuzuwenden. Es war eher eine Bewegung. Ich kam aus einer Phase, in der ich mich viel mit Esoterik beschäftigt habe. Astrologie, Energiearbeit, diese Suche

Nicht jetzt: Was mein Spiritualität-Podcast mit mir macht
Was zehn Takes für ein einziges Wort über mich erzählen. Das Wort, das ich an dem Tag nicht aussprechen konnte, war „Prokrastination“. Mikrofon stand, Skript war zweimal überarbeitet, Tee neben mir. Take eins, Stolperer. Take zwei, falsche Betonung. Bei Take fünf habe ich angefangen zu lachen. Bei T

Meditatives Schreiben — Warum die Stille zuerst kommen muss
Es gibt einen Moment nach der Meditation, den ich inzwischen sehr gut kenne. Die Augen öffnen sich. Der Raum ist derselbe. Und trotzdem ist etwas anders. Früher habe ich in diesem Moment das Notizbuch aufgeschlagen. Direkt. Weil alle sagten: schreib es auf, bevor es weg ist. Integriere die Erfahrung

Somatische Meditation lernen – Zurück in den Körper
Lange habe ich versucht, zur Ruhe zu kommen. Meditation. Techniken. Methoden. Zehn Jahre lang Karate, Yoga, Tanzen. Disziplin hat funktioniert. Fokus auch. Und trotzdem war da oft diese Unruhe. Als würde etwas in mir ständig weiterziehen. Ich habe mich gefragt, ob ich einfach nicht gemacht bin für S

Was passiert, wenn wir versuchen still zu sein
Über kurze Texte, Weißraum und das, was innen passiert, wenn wir meditieren Meditation sieht von außen oft sehr still aus. Von innen ist sie erstaunlich lebendig. Gedanken kommen. Gefühle auch. Manchmal Geräusche, manchmal Erinnerungen, manchmal ein Telefonanruf von Mama — zumindest der Gedanke dara